Von Thomas Junk

Halberstadt. Wo gibt es überall Wasser? Was für Arten von Wasser existieren auf der Erde? Was ist ein Säuregehalt? Und wie funktioniert der Wasserkreislauf? All das sind Fragen, auf die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 a der Albert-Schweitzer-Förderschule in Halberstadt Antworten gesucht haben. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Simone Schmidt beschäftigten sie sich im Rahmen eines Schulprojektes mit dem Thema Wasser.

Der Höhepunkt war gestern eine kleine Experimentierstunde, die gemeinsam mit Vertretern der Halberstadtwerke abgehalten wurde. Anlässlich des Welttages des Wassers, überprüften die Jungen und Mädchen wie hoch der ph-Wert oder der Nitratgehalt in unterschiedlichen Wasserformen ist.

Neugierig tauchten die "Nachwuchs-Wissenschaftler" ihre Teststreifen in Spülwasser, Aquariumwasser, Leitungswasser und in Mineralwasser. Gespannt beobachteten sie, ob sich der Streifen violett oder braun färbte.

Die Halberstadtwerke hatten im Vorfeld des Weltwassertages alle Halberstädter Schulen angeschrieben und ihnen die Unterstützung bei einem solchen Projekttag zugesichert. Acht Schulen im Versorgungsgebiet wurden mit "Minilaboren" für die Schüler ausgestattet. Darin befanden sich neben den Teststreifen und Erklärungen auch zwei kleine Reagenzgläser, mit denen die Schüler Wasserproben entnehmen konnten.

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto "Wasser für die Städte: Antwort auf urbane Herausforderungen". Der Gedenktag soll ins Bewusstsein rufen, dass die Verstädterung eine große Herausforderung für Wasserver- und Wasserentsorger darstellt.