Halberstadt (sc). Der Grüngürtel der Stadt ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger. Ob Plantage, Ententeich, Lindenweg oder Schützenstraße - Groß und Klein sind gerne im Stadtgrün unterwegs. So auch Eva-Maria Hartig. Sie bemerkte dabei, dass es kaum Sitzgelegenheiten gibt.

Vor allem die Grünanlage in der Schützenstraße liegt unserer Leserin dabei am Herzen. "Vor Jahren standen hier einmal sechs oder sieben Bänke. Weil aber viele von Jugendlichen demoliert worden waren, wurden sie abgebaut und nicht ersetzt", berichtete die Halberstädterin. "Aber gerade in der Schützenstraße sind viele Senioren unterwegs, zum Beispiel, wenn sie zum Krankenhaus müssen. Nun steht nur noch eine Bank am Springbrunnen nahe des Breiten Tores, auf dem langen Rest des Weges gibt es keine Möglichkeit, um sich auszuruhen."

Die Volksstimme wandte sich daraufhin an die Stadt. Dort ist die Abteilung Tiefbau für das Aufstellen der Bänke in öffentlichen Grünanlagen zuständig - gemeinsam mit dem Stadt- und Landschaftspflegebetrieb (Stala).

Stala-Mitarbeiter haben die beschädigten Bänke in der Schützenstraße und am Schwanenteich im Winter abgebaut. Aber sie bauen diese jetzt auch wieder auf, war von Pressesprecherin Ute Huch zu erfahren. "Der städtische Eigenbetrieb hat neues Holz besorgt, es entsprechend behandelt und baut in dieser und in der nächsten Woche die Bänke wieder auf", so Huch.

Und so ist es auch, bei einem Blick gestern in die Grünanlage an der Schützenstraße waren bereits die neuen Bänke montiert. Zwar noch abgesperrt, weil einige Kleinigkeiten erledigt werden müssen, aber das dürfte nicht mehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Eine zweite Anregung hatte unsere Leserin zum Thema. Sie schlägt vor, doch statt der Holz- künftig reine Metallbänke aufzustellen. "Die halten besser und verursachen dann sicher auch weniger Kosten im Unterhalt. Und wenn die Stadt jetzt kein Geld dafür hat, finden sich vielleicht Sponsoren, die solche Bänke stiften", sagte Frau Hartig.

Ordentliche Sitzgelegenheiten sind wichtig in einer Stadt. In den Grünanlagen, an Spielplätzen und Einkaufsmeilen. Was meinen Sie, liebe Leser, fehlen noch an anderen Plätzen Halberstadts Bänke? Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!