Eine spektakuläre Stunt-Show präsentierten die "Korth- Brothers" am Sonntag in Osterwieck. Dabei zeigten die Akteure, die bereits in Fernseh-Sendungen zu Gast waren, ihre Spezialität, das Balance-Fahren mit dem Pkw auf zwei Rädern, aber auch die überdimensionierten Bigfoot-Fahrzeuge.

Osterwieck. Ein Achtzylinder-Schiffsdiesel, die Achsen aus einem Lastwagen und das Gehäuse einer amerikanischen Limousine obenauf - wenn man nur lange genug daran schraubt, passt am Ende alles zusammen. Das ist jedenfalls die Lebenserfahrung von André Korth, dessen Familienunternehmen bereits seit 40 Jahren mit seinen Stunt-Shows unterwegs ist. Hinter dem Steuer der Autos oder am Motorrad-Lenker sind es heute die Brüder Steven, Kevin und Jeffrey Korth, die ihre waghalsigen Kunststücke zeigen sowie inzwischen in der dritten Generation der achtjährigen Nachwuchs-Pilot Anthony Korth.

Zu Gast waren sie in Osterwieck am Sonntag. "Ein spontaner Termin", wie André Korth zugab, der sich ergeben hatte, weil ein lange geplantes Gastspiel in Aschersleben jetzt fest zugesagt wurde. Dennoch hatte sich eine recht große Anzahl von Zuschauern eingefunden, um bei sonnigem Wetter die Show auf dem Parkplatz am Busbahnhof zu verfolgen.

Quasi zum Aufwärmen präsentierte Steven Korth einige Rampensprünge mit dem Motorrad, unter anderem freihändig. Mit einem zünftigen "Burnout", das den Zuschauern den Gummiqualm in die Nase steigen ließ, begannen die BMW-Piloten ihre Darbietung. Es folgte das Balance-Fahren auf zwei Rädern, eine Spezialität der Korth-Brüder, die auch schon bei Thomas Gottschalks "Wetten, dass...?" zu sehen war. Im Anschluss das gleiche Spiel noch einmal, aber jetzt mit einem 7,5-Tonner Lkw. "Wir sind die einzigen, die das machen", versicherte André Korth.

Nach weiteren spektakulären Stunts zum Schluss der rund 90-minütigen Veranstaltung: Der Auftritt der "Bigfoot"-Fahrzeuge Marke Eigenbau, die auf überdimensionalen Rädern heranrollten, um Autowracks unter sich zu zermalmen. Knapp zehn Tonnen Gewicht und gut 500 PS Leistung sorgten für den nötigen Nachdruck.

Das Publikum bedankte sich für die überwiegend sehr riskanten Darbietungen mit kräftigem Applaus.

 

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