Halberstadt. Es gibt sie an mehr als 100 Orten in Deutschland und nach 53 Jahren Unterbrechung seit dem Sommer 2009 auch wieder in Halberstadt, die Bahnhofsmission.

Über die Geschichte und die Zukunft dieser sozialen Einrichtung in der Kreisstadt, die in einer Ökumene von Diakonie und Caritas betrieben wird, informierten die ehrenamtlichen Mitarbeiter am Sonnabend. Anlässlich des Tages der Bahnhofsmission, der in ganz Deutschland am 16. April begangen wird, luden sie alle Interessierten zum Tag der offenen Tür ein.

Fleißige Helfer vom "neuen wohnen" und andere Freunde hatten Kuchen für die Gäste gebacken, und auf einem kleinen Flohmarkt gab es Schnäppchen.

Unter den Gästen weilte Superintendentin Angelika Zädow, die den Info-Tag mit einer Andacht unter freiem Himmel eröffnete. "Sie tun unendlich viel Gutes für Fremde", würdigte sie das Engagement der 20 Mitarbeiter. "Wir stehen Menschen zur Seite, die wegen körperlicher oder seelischer Einschränkungen nur noch schlecht oder gar nicht mehr mit dem öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sein können. Diesen Menschen wollen wir die Teilhabe an Mobilität, das Reisen erleichtern", umriss Constantin Schnee, Leiter der Bahnhofsmission Halberstadt, die Tätigkeitsfelder. Schnee nutzte den Tag auch, um neue Mitstreiter zu werben. Die Aufgaben der Bahnhofsmission Halberstadt werden immer umfangreicher. So ist man bereits in Wernigerode aktiv und demnächst in Aschersleben. Interessierte können sich unter Telefon (0 39 41) 30 86 36 oder per E-Mail: halberstadt@bahnhofsmission.de melden.