Bestes Sommerwetter, gutgelaunte Zuhörer, ansprechende Musik und aufgeregte Spielleute prägten die 11. Landesmeisterschaften des Landesmusikverbandes Sachsen-Anhalt. Der Kampf um die Punkte war hart, am Ende siegten die Musiker aus Barneberg und Harsleben.

Halberstadt. Mit den Landesmeisterschaften in Halberstadt kehrt der Landesmusikverband an seine Wurzeln zurück, wurde er doch 1990 hier in der Domstadt gegründet. Darauf verwies Mike Müller in seiner launigen Begrüßung der gut 2000 Gäste, die den Fischmarkt am Sonnabend säumten. Der Landesgeschäftsführer des Musikverbandes moderierte die Eröffnungsveranstaltung, zu der die Spielmannszüge und Schalmeienorchester sternenförmig auf den Fischmarkt einmarschierten. Müller dankte allen Beteiligten und Unterstützern, die dieses Fest der Musik erst möglich gemacht haben.

Zur Begrüßung der Gäste spielte der amtierende Deutsche Meister der Blasorchester, das Stadtorchester Dardesheim auf. Mit einem von Friedrich II. komponierten Marsch, einer tschechischen Polka, swingenden Rhythmen, einem Udo-Jürgens-Medley gaben sie einen Vorgeschmack auf das, was an diesen zwei Tagen das Stadtzentrum Halberstadt beherrschen sollte - Musik unterschiedlichster Stilrichtungen.

"Musik verbindet" war das Motto dieser Landesmeisterschaft und sie verband - alle Generationen bei den Zuhörern und Aktive unterschiedlichster Ensemble.

Stefan Hinze, Präsident des Landesverbandes, überbrachte Grüße vom Ministerpräsidenten Haseloff und von Kultusminister Dorgerloh. Wolfgang Ziesmann, Präsident des Bundesverbandes der Spielmannszüge, wünschte allen Aktiven Erfolg - ein Wunsch, dem sich auch Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke anschloss.

Gestern Nachmittag dann war es soweit - alle Klangkörper trafen sich zum Abschluss der Meisterschaften wieder auf dem Fischmarkt. Vor der Bühne sorgten sie für Stimmung, dabei war vielen schon anzumerken, wie gespannt sie auf die Bewertungen waren. Die Jury vergab viele Silbermedaillen und einige Gold-Platzierungen. Wobei die Barneberger Schalmeienspieler Freudentränen weinten, weil sie gleich zweimal den Meistertitel holten. Groß der Jubel auch bei den Harsleber Spielleuten, die ihren Meistertitel verteidigten.

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