Athenstedt (dlo/geg). Die Einwohner von Athenstedt haben sich auch in diesem Jahr - ebenso wie die Bewohner in vielen anderen Orten - als tolle Gastgeber für die Teilnehmer des Huy-Burgen-Laufs präsentiert: Vor Ort herrschte beim Durchzug des Läuferfeldes am Sonntagvormittag pure Volksfeststimmung und Feierlaune.

Eine maßgebliche Aktie hatten daran neben den anwesenden Gästen, die die Läufer anfeuerten, auch Eric und Marc Wissel. Die beiden 19-jährigen Zwillinge wohnen unweit der Kirche und musizierten auch in diesem Jahr für Läufer und Zaungäste. "Wir waren einst an der Musikschule, haben auch in Bands gespielt und treten heute vor allem bei Festen und Partys auf", plaudert Marc Wissel. Beim jährlichen Huy-Burgen-Lauf konzertiert das Duo seit mittlerweile fünf Jahren. So auch diesmal: Marc spielte das Saxofon, sein Zwillingsbruder gab mit dem Schlagzeug den Takt vor.

Familie Wissel ist in punkto Burgen-Lauf quasi komplett eingebunden, wie Mutter Ramona augenzwinkernd ergänzt: Die bei den Läufern beliebte "Athenstedter Sektbar" werde gemeinsam mit Nachbarin Anke Just "betrieben". "Vor Jahren haben mir die Läufer meinen Sekt buchstäblich aus der Hand gerissen", berichtet Ramona Wissel schmunzelnd. Das sei quasi die Geburtsstunde jener Sektbar gewesen.

Apropos Ausschenken: Das Fass Freibier, das in Athenstedt beim Lauf ausgeschenkt wurde, muss wohl Rainer Skupin bezahlen. Er hatte mit Bürgermeister Ralf Barthel gewettet, ob mehr oder weniger als 100 Gäste vor Ort sein würden - und mit 103 Besuchern denkbar knapp verloren. Spaß hatten aber alle.