Wegeleben/Adersleben/Deesdorf/Rodersdorf (dlo). Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und die von der Behörde beauftragte Firma haben Wort gehalten: Die Sedimentablagerungen, die sich im Bereich der Bodebrücke gebildet hatten, sind in den vergangenen Tagen entfernt worden.

Mit Hilfe von Bagger und Raupe wurden die Ablagerungen aus dem Flussbett entfernt und nach einer kurzen Zwischentrocknung vor Ort abtransportiert. Das seltene Prozedere im Uferbereich an der Bodebrücke - derartige Ausbaggerungen sind nur im Abstand mehrerer Jahre erforderlich - lockte dabei nicht nur einige Schaulustige an: Auch der "ortsansässige" Storch, der auf dem Schornstein neben der Kirche in Adersleben brütet, erkannte in dem aufgewühlten und durchnässten Boden sofort seine Chance und beobachtete die Arbeiten der Firmenmitarbeiter - und die daraus resultierenden Bodenbewegungen - mit Argusaugen. Es soll sich richtig gelohnt haben. . .

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