Halberstadt (sc). In kräftigem Rot erstrahlt die Fassade vom Wohngebäude Kulk 1-4. Bis auf die Außenanlagen ist die Modernisierung der Wohnungen hier abgeschlossen, war von HaWoGe-Geschäftsführerin Beate Grebe zu erfahren. Neben dem Block am Kulk waren auch die beiden Häuser Hoher Weg 3 und 3a (vorher 48a-51) in den vergangenen Monaten Arbeitsplatz für die Bauleute.

Dass die Fassade am Wohnhaus Kulk 1-4 so im Wohngebiet hervorsticht, ist Absicht. "Bei dieser Fassade haben wir uns bewusst für dieses ganz farbintensive Weinrot entschieden, um so einen Kontrast an diesem Standort zu setzen", erklärte Grebe.

Bei der Farbgestaltung am Hohen Weg hingegeben hat sich die HaWoGe strikt an die Vorgaben des Denkmalschutzes gehalten und die Fassade wieder deutlich aufgewertet. "Dr. Elisabeth Rüber-Schütte vom Denkmalschutz aus Halle ließ es sich nicht nehmen, die Farbabstimmung bei einem Vororttermin in Halberstadt gemeinsam mit den Vertretern der Unteren Denkmalbehörde vom Landkreis zu klären. Das Ergebnis kann sich sehen lassen", ist Beate Grebe überzeugt, "vor allem, da es nun nach Jahren gelungen ist, einen schönen Anschluss zum bereits sanierten Hotel "St. Florian" zu schaffen." Das städtische Unternehmen habe für die Aufarbeitung der Fachwerkfassade am Hohen Weg 3 und 3a, aber auch für die Farbgestaltung der Fassade Am Kulk bislang sehr viel Lob erhalten.

"Für uns als Vermieter ist natürlich wichtig, dass alle 41 Wohnungen voll vermietet sind", berichtete Grebe. Nun widme sich die Wohnungsgesellschaft mit aller Kraft den Vorhaben im Fischmarkt 6-9 und im Junkerspark 41, 43, 45 und 47.