Osterwieck (mhe). Ein besonderes Anliegen war es der Wohnungsgesellschaft Osterwieck (WGO), dass durch die Sanierung ihres Ärzte- und Wohnhauses Kapellenstraße 26 der Stützpunkt des DRK-Rettungsdienstes eine moderne Heimstatt erhält. Vor fünf Jahren hatte die WGO schon die Garage für einen neuen Rettungswagen modernisiert, nun wurde für die Rettungsassistenten und -sanitäter ein Stützpunkt im Kellergeschoss mit separatem Eingang eingerichtet.

Der Rettungsdienst in Osterwieck ist eine Außenstelle der Halberstädter DRK-Rettungswache, in der insgesamt 20 Frauen und Männer eine Bereitschaft rund um die Uhr absichern. Auch in Osterwieck ist die Rettungswache täglich 24 Stunden besetzt, das Einsatzgebiet umfasst die Orte der Stadt Osterwieck zuzüglich Abbenrode und Wasserleben. Ein Gebiet, in dem über 15 000 Einwohner leben. Maßstab ist, dass die Retter binnen zwölf Minuten vor Ort sein können. Viele Kollegen, die in der Osterwiecker Wache arbeiten, wohnen auch hier.

Der DRK-Rettungsdienst ist der älteste Mieter in der Kapellenstraße 26. Seit 35 Jahren befindet sich hier der Stützpunkt, zu DDR-Zeiten als Schnelle Medizinische Hilfe.

Die Sanitäter unterstützen mit ihrer Arbeit die Notärzte. Diese kommen nicht selten auch aus der Luft an den Einsatzort. Die Rettungshubschrauber "Christoph 30" aus Wolfenbüttel oder "Christoph 36" aus Magdeburg landen in Notfällen im Stadtgebiet. Die Notärzte entscheiden auch, in welches Krankenhaus der Rettungswagen die Patienten bringt. Aus Osterwieck wird meist das nächstgelegene Krankenhaus in Wernigerode angefahren.