Aspenstedts jüngste Einwohner haben wieder eine Spielmöglichkeit im Ort. Wippe, Schaukel und Rutsche konnten neu beschafft werden, nachdem die alten Spielgeräte unbrauchbar geworden waren.

Aspenstedt (dku). Die Aspenstedter Kinder haben wieder einen Spielplatz im Dorf, nachdem dieser mehr als ein Jahr nicht genutzt werden konnte. Schaukel, Wippe und Rutsche wurden von den Jüngsten des Orts sofort getestet und ausprobiert, nachdem das weiß-rot-gestreifte Band im Beisein der Offiziellen zerschnitten worden war.

Ein wichtiger Schritt ist nun dank der Halberstädter Wohnungsgesellschaft (HaWoGe) noch rechtzeitig vor der Sommersaison geschafft worden: "Der bisherige Spielplatz war nicht mehr zu retten, und es blieb nur noch der Abriss. Da wir einen leeren Platz nicht wollten, haben wir die neuen Spielgeräte angeschafft und aufgebaut", sagt Beate Grebe, Geschäftsführerin der HaWoGe zu den Jungen und Mädchen, die sie als die "Hauptpersonen des heutigen Nachmittags" bezeichnete.

Wie Ortsbürgermeister Ullrich Breitschuh einschätzt, würden etwa 40 Kinder aus Aspenstedt den Spielplatz regelmäßig nutzen, hinzu kämen die Spaziergängerfamilien mit ihren Kindern aus den benachbarten Ortsteilen Athenstedt und Sargstedt.

Breitschuh dankte der HaWoGe für den neuen Spielplatz. Ein besonderer Dank ging auch an die Bürgerinitiative, die sich in Aspenstedt besonders für die Belange der Kinder einsetzt. Sie hatte geholfen, die Spielgeräte aufzubauen

Dank der Kaffeetafel, die die Gaststätte "Hagenguth" beigetragen hatte, und des selbstgebackenen Kuchens der Bürgerinitiative gab es im Anschluss an die Eröffnung des Spielplatzes für die Kinder und Erwachsenen ein gelungenes Fest mit bunten Luftballons und viel Spaß beim Benutzen der neuen Spielgeräte.

Trotz der Finanzprobleme der Kreisstadt, zu der Aspenstedt seit der Gebietsreform gehört, will sich Breitschuh für weitere Verbesserungen in der Kinderbetreuung vor Ort einsetzen.

Es sei keine leichte Aufgabe für die Kinder von Aspenstedt neue Spielmöglichkeiten zu schaffen, so Ortsbürgermeister Ullrich Breitschuh. Große Probleme gebe es bei der Nutzung der Spielscheune, die in Sachen Ausstattung noch immer Nachholbedarf habe.

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