
Strahlendes Sommerwetter, begeisterte Zuschauer und hart mit den 1000-Liter-Fässern kämpfende Dreierteams bestimmten gestern Mittag das Bild auf dem Domplatz.
Halberstadt. "Südliche Temperaturen wie in Montepulciano habt Ihr ja schon", sagte gestern Andreas Henke zu den Teams von Martineum und Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Deren Direktorin Regina Zimmermann gab derweil zu, sehr aufgeregt zu sein. Die Jungs der beiden Schulen nahmen es gelassener. Vielleicht auch, weil ihnen nicht ganz bewusst war, wie anstrengend es sein würde, jeweils zu dritt das große Fass über 460 Meter zu rollen.
Die großen alten Barrique-Fässer, in denen einst je 1000 Liter Rotwein reiften, eierten ganz gewaltig und ließen sich nur schwer über den unebenen Platz dirigieren. Unter den lauten Anfeuerungsrufen der zahlreichen Zuschauer und des Kommentators Andreas Karger gelang dem KäKo-Team schließlich ein klarer Start-Ziel-Sieg. Eine ganze Platzlänge Vorsprung hatten sich die neun Akteure der KäKo erkämpft.

Die Jungs des Martineums ließen sich nicht entmutigen und kämpften bis zum letzten Meter. Selbst ein Sturz über das Fass hielt sie nicht auf, ebensowenig wie der Fakt, dass ihr Fass eines der Eisenbänder um seinen Bauch verlor.
Dicht gesäumt war der Domplatz von Schülern beider Gymnasien, die extra dafür eher Schulschluss bekommen hatten. Sie alle feuerten die bei der Hitze schwitzenden Fassroller lautstark und fröhlich an. Eine richtig tolle Stimmung herrschte auf dem Platz - wohl der größte Lohn für die Initiatoren des Wettkampfs. Ute Hornig, die bei den Planungen zum "Ton am Dom"-Festival die Idee hatte, freute sich ebenso wie Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die Sparkassenchefs Werner Reinhardt und Peter Pinkernelle, das Team von Ideengut, Unternehmer Marco Eicke und Dr. Benjamin Geller. Und ohne die Gymnasien wäre die Idee auch nie Realität geworden. Sie alle trugen dazu bei, aus der Idee so eine tolle Veranstaltung werden zu lassen. Die verdient nicht nur eine Wiederholung, sondern vielleicht auch eine Ausweitung. Zunächst einmal aber waren die Organisatoren froh, dass die Fässer hielten und am Ende alle gesund wieder ins Ziel kamen.

Die siegreiche Mannschaft vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium gratulierte, ganz fair play, den Martineern, die naturgemäß weniger jubelten. Aber wer weiß, vielleicht holt sich das Martineum ja im nächsten Jahr den Wanderpokal, den Oberbürgermeister Andreas Henke überreichte. Und was die Akteure noch mehr freute als der Gewinn des Wanderpokals, waren die Freikarten für das Spiel des VfB Wolfsburg gegen Hertha BSC Berlin Ende Oktober in der VW-Stadt.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.