"In dieses Haus, da geh ich hin - da will ich sein, so wie ich bin" - so empfängt die AWO-Kindertagesstätte "Pfiffikus" wochentags rund 110 Mädchen und Jungen. Am Freitag brachten die Kleinen ihre Eltern und Großeltern mit, um mit ihnen das traditionelle Herbstfest zu feiern.
Halberstadt l Der Herbst ist eingezogen auf dem Gelände der Kita "Pfiffikus", er lässt die gefärbten Blätter von den Bäumen zu Boden tanzen und die Temperaturen fallen. Es ist kühl an dem späten Freitagnachmittag, doch alle tun etwas dafür, dass niemand frieren muss. An den Ständen gibt es nicht nur heiße Getränke und Würstchen vom Grill, sondern auch jede Menge Möglichkeiten, in Bewegung zu kommen und zu bleiben.
Mit der neuen, wilden Trendsportart "DrumsAlive" bietet Sven Wasserstrass vom Bewegungsclub "Damenwahl" eine besondere Runde zur Erwärmung. Die Kinder begreifen schnell, was ihnen demonstriert wird. Sie trommeln mit zwei Sticks auf Gymnastikbällen, hüpfen, springen, umrunden die großen gelben Kugeln und haben jede Menge Spaß dabei.
"Das Wichtigste ist die Wohlfühl-Atmosphäre in unserem Haus"
Erzieherin Marlis Ratai
"Das ist genau das, was unsere Pfiffikusse mögen", freut sich Marlis Ratai, die mit Kolleginnen am Rande des Festplatzes Grillwürste verkauft. "Viel Bewegung und Spaß haben, in unserer Einrichtung finden sie dafür die besten Bedingungen", sagt die Erzieherin, "im und um das Haus gibt es für die 40 Krippen- und die 70 Kindergartenkinder viele Möglichkeiten für Sport, Spiel und Spaß." Dafür habe die Arbeiterwohlfahrt als Träger gesorgt.
Besonders zu loben sei dabei das Engagement vom Geschäftsführer der AWO Soziale Dienste Halberstadt, Holger Thiele. Er habe zudem immer ein offenes Ohr für die Probleme und Wünsche der Erzieherinnen. "Wir hingegen machen uns ständig Gedanken, was noch verbessert werden könnte. Zum Erfahrungsaustausch und zur Ideenfindung dient auch ein gemeinsames Wochenende, das uns jedes Jahr von Halberstadt fortführt", berichtet Marlis Ratai. Sie verweist darauf, dass in der Einrichtung seit Anbeginn das Bildungsprogramm "Bildung: elementar - Bildung von Anfang an", das jedem Kind in Tageseinrichtungen und in Tagespflege das Recht auf umfassende elementare Bildung garantieren soll, umgesetzt wird. Nun hat sich das Team vorgenommen, bis 2013 das AWO-Qualitätsmanagement für Kitas zu erreichen.
"Das Wichtigste für die Wohlfühl-Atmosphäre in unserem Haus sind vor allem das Team und das tolle Klima, das hier herrscht", unterstreicht Marlis Ratai. Die 14 Erzieherinnen tun alles, damit die Mädchen und Jungen jeden Tag gern in die Einrichtung kommen und hier genau das tun können, was sie gern tun möchten. "Alle Mitarbeiter sind hochmotiviert", ergänzt Leiterin Susanne Bertl und meint damit nicht nur die 14 Erzieherinnen, "für alle ist es Herzensache, für die Kinder da zu sein."
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Eltern ebenfalls eine große Rolle spielen. Denn diese sollen mitgestalten, bei wichtigen Entscheidungen ihre Meinungen abgeben und mit den Erzieherinnen gemeinsam Projekte umsetzen. Das funktioniere sehr gut, bestätigen Susanne Bertl und Marlis Ratai, weil die Eltern immer wieder erleben können, dass sich eine gute Zusamenarbeit für ihre Kinder auszahlt.
Doch nicht nur deshalb herrscht Zufriedenheit bei den Eltern. "Wir sind die einzige Einrichtung in Halberstadt, die bis 20 Uhr geöffnet hat", betont Marlis Ratai, "damit ermöglichen wir, dass Mütter und Väter problemlos und sorgenfrei bis zum späten Abend ihrer Arbeit nachgehen können. Ihre Dankbarkeit bekommen wir regelmäßig zu hören." Dass der Bedarf nach den Plätzen groß ist, beweist die hohe Auslastung. Die Einrichtung ist bis auf den letzten Platz belegt.
Fröhliche Kinder und zufriedene Erwachsene sind an dem Freitag zu erleben. Sie formieren sich nach dem Dunkelwerden zu einem Lampionumzug, der vom Spielmannszug Langenstein angeführt, durch das Wohngebiet und die Richard-Wagner-Straße zurück zur Kita "Pfiffikus" führt. Hier setzen sich viele noch zusammen und lassen das gemütliche Herbstfest langsam ausklingen. Dabei bemühen sich die Erzieherinnen weiterhin um die Versorgung der Herbstfestgäste und DJ Torsten Keddy musikalisch für gute Stimmung.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....