
Schachdorf Ströbeck (dku) l Bereits zum vierzehnten Mal nutzten Schachspieler aus Ströbeck die Möglichkeit, am größten und zweitältesten Schachturnier der Welt (seit 1938) im niederländischen Seebad Wijk aan Zee teilzunehmen. "Immerhin sieben der nach dem Weltverbandsranking weltbesten zehn Schachspieler waren zum Turnier angereist, allerdings nicht als Gegner der Ströbecker", berichtet Frank Willke vom Schachverein.
Die Mannschaften vom Schachdorf und Wijk aan Zee spielen im Rahmen des "Tata Steel Chess Tournaments" um einen eigenen Dorfpokal. Diesen Wanderpokal, den es für drei aufeinander folgende Turniersiege gibt, konnten die Ströbecker bereits einmal mit in den Vorharz bringen.
Der Ströbecker Schachverein, der seit vier Jahren die Organisation der Reise nach Wijk aan Zee übernimmt, entsandte mit Julia Schlechta und Anna Lena Fraatz (beide 15 Jahre) erstmalig jugendliche Nachwuchsspielerinnen in die Niederlande. Weitere Mitglieder der Ströbecker Equipe waren Burkhard Giebel, Christian Harig sowie Reiseleiter Frank Willke.

Die beiden jungen Damen enttäuschten nicht: Sie erspielten drei Remis! Burkhard Giebel errang zwei Siege und ein Remis. Nach zwölf Partien erstritt Ströbeck so immerhin einen Punktestand von vier zu acht. Damit bleibt der Dorfwanderpokal, siegreich verteidigt, ein weiteres Jahr in Holland.
Wijk aan Zee und das Schachdorf Ströbeck sind im Rahmen der Kulturdörfer Europas vielfältig verbunden. So wie in jedem Jahr erfolgte die Unterbringung nach alter Kulturdorfsitte privat in Gastfamilien. "Das fördert die Freundschaft und bringt den Gästen die regionalen Eigenheiten der Gastgeber näher", freut sich Willke. "Es wurde zusammen gegessen, getrunken, geredet, musiziert und Schach gespielt".
Das "Tata Steel Chess Tournament" ist das einzige Groß-Turnier, bei dem man die weltbesten Schachspieler in nächster Nähe beobachten kann. Die wichtigsten Spiele werden zudem ins große Zelt auf dem Dorfplatz live übertragen und für das zahlreiche Publikum kommentiert.
Die Ströbecker Delegation genoss das Privileg, im VIP-Bereich des Zeltes ein- und ausgehen zu dürfen. "Die Dimensionen sind ähnlich einer Fußball-WM: Die Atmosphäre ist einmalig weltmeisterschaftlich und doch familiär - man begegnet der Schachprominenz im Dorf auf Schritt und Tritt", so Willke. Besonders die zwei Ströbecker Spielerinnen waren hellauf begeistert von dem ganzen Drum und Dran.
"Die Teilnahme an einem solchen Event, die internationale Anerkennung, die unser Schachdorf dadurch erhält und die Festigung der Freundschaft zu Wijk aan Zee ist alle Strapazen wert, wir kommen gerne im nächsten Jahr wieder!", so Reiseleiter Frank Willke, der im Namen des Schachvereins Ströbeck die Einladung an die Niederländer zum Mai-Turnier im Schachdorf erneuerte. Sieger des A-Turniers in Wijk aan Zee wurde der Armenier Lewon Aronjan, amtierender Weltmeister im Blitzschach.
"Das Turnier in Wijk aan Zee hat eben andere Dimensionen als das unsere, allerdings hat Ströbeck seinen ganz eigenen Charme", sagten die Teilnehmer.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.