
Schulen, Feuerwehren sowie Behörden und Vereine: Wenn es darum geht, vor Ort Blutspendetermine zu organisieren, können sich die Verantwortlichen des DRK auf viele Partner verlassen. Das Team der Berufsbildenden Schulen in Böhnshausen gehört dazu und wurde jetzt dafür ausgezeichnet.
Langenstein/Böhnshausen l Seit mittlerweile zehn Jahren ist es einen gute Tradition, dass am Standort Böhnshausen der Berufsbildenden Schulen "Geschwister Scholl" Halberstadt einmal im Jahr eine Blutspende organisiert wird. Die Mitglieder des Schul-Fördervereins schlüpfen dabei in die Rolle des Organisators und motivieren so im Normalfall 120 Lehrer und Schüler ihrer Schule zur Blutspende.
"Das DRK hat die Ehrung kreiert, um Schulen und Einrichtungen, die sich sozial ganz besonders engagieren, auszuzeichnen und zu danken."
DRK-Referent Ewald Schaberich
Ein Erfolg, mit dem sich die Macher ein gutes Stück von den sonst allenthalben üblichen Blutspende-Aktionen mit durchschnittlich 50 bis 70 Spendern abheben. Zugleich versuchen sie, ein generelles Problem der Blutspendedienste zu lösen: Die Suche nach jungen Spendern und deren langfristige Motivation.
Zwei gute Gründe für Ewald Schaberich als zuständigen Gebietsreferent des DRK-Blutspendedienstes, die Berufsschule und den dort in Sachen Blutspende so aktiven Schul-Förderverein für die Ehrung mit der im vorigen Jahr vom DRK kreierten Plakette "Helfende Hände" vorzuschlagen. Der Tag der offenen Tür, zu dem vor wenigen Tagen nach Böhnshausen eingeladen worden war, bildete wiederum den angemessenen und passenden Rahmen für die Übergabe von Urkunde und Plakette an Vereinsvorsitzende Grit Kirste, Vorstandsmitglied Anneli Dekarczyk sowie Schulleiter Klaus-Dieter Ahrent.
Die Halberstädter Berufsschule ist damit nach den Worten des 59-jährigen DRK-Gebietsreferenten übrigens die erste Einrichtung im Altkreis Halberstadt, die mit der DRK-Plakette "Helfende Hände", bei der zwei Hände symbolisch ein Herz formen, geehrt wird. "Das DRK hat die Ehrung im vergangenen Jahr kreiert, um damit Schulen, Einrichtungen und Behörden, die sich sozial ganz besonders engagieren, auszuzeichnen und zu danken", beschreibt Ewald Schaberich das Anliegen. Letztlich wolle das Deutsche Rote Kreuz mit der Initiative "Helfende Hände" beispielsweise auch Unternehmen und Organisationen dazu ermutigen, die Blutspende aktiv zu unterstützen.
Die Spenden zu organisieren, sei für alle Beteiligten in Böhnshausen eine Ehrensache, betonte die Vereinsvorsitzende Grit Kirste. Möglich sei dies aber nur in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung - "und da ist Klaus-Dieter Ahrent ein guter Partner". Bei der Terminwahl müsse alles passen, schließlich seien nicht ständig alle Schüler zur Ausbildung in der Schule. Zudem müssten die Spender bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen - das Mindestalter liege bei 18 Jahren, das Mindestgewicht bei 50 Kilogramm. Der heutige Schlankheitsanspruch mancher Jugendlicher könne da schon mal den Ausschluss von der Spende bedeuten.
Wichtig sei auch die Aufklärung, schließlich seien die Schüler in aller Regel Erstspender mit den entsprechend umfangreichen Fragen. Auch die Lehrer stünden rund um den Ablauf der Spende gern Rede und Antwort, würden motivieren und so dabei helfen, Bedenken, Zweifel und Ängste auszuräumen.
Organisiert würden die jeweiligen Spendeaktionen von den Mitgliedern des Schul-Fördervereins. Angefangen bei der Werbung der Aktion bis hin zum Imbiss nach der Spende, bei dem sich die Vereinsmitglieder Hand in Hand mit dem Team der Schulküche besonders viel Mühe geben.
"Die Urkunde und die Plakette sind nun Ansporn in dem Bemühen, bei den Aktivitäten nicht nachzulassen", betonte die Vereinsvorsitzende. "Wissen wir doch alle, wie wichtig diese Hilfe ist, die vielleicht auch mal unser eigenes Leben retten kann." Übrigens: In knapp zwei Monaten - am Mittwoch, dem 18. April, - startet in Böhnshausen die nächste Blutspendeaktion. Und dazu sind nicht nur die Schüler und Lehrer herzlich eingeladen.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.