• 30. März 2015



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Lehrlinge aus Versorgungsunternehmen bauen Modell für Energieberatungszentrum


Ausblick auf das Stromnetz der Zukunft

26.03.2012 04:21 Uhr |


Von Mario Heinicke


Vor dem Modell eines modernen Energienetzes, das nun im Schaufenster steht. Von links: Hannes Deicke, Daniel Schuster, Frank Neumann, Michael Jochim, René Schoof, Steven Krauße, Sebastian Tripler und Karl-Friedrich Dockter.

Vor dem Modell eines modernen Energienetzes, das nun im Schaufenster steht. Von links: Hannes Deicke, Daniel Schuster, Frank Neumann, Michael Jochim, René Schoof, Steven Krauße, Sebastian Tripler und Karl-Friedrich Dockter. | Foto: Mario Heinicke Vor dem Modell eines modernen Energienetzes, das nun im Schaufenster steht. Von links: Hannes Deicke, Daniel Schuster, Frank Neumann, Michael Jochim, René Schoof, Steven Krauße, Sebastian Tripler und Karl-Friedrich Dockter. | Foto: Mario Heinicke

Elektroniker-Lehrlinge aus Krottorf haben für das Osterwiecker Energieberatungszentrum ein Modell mit dem Energienetz der Zukunft gebaut. Es ist im Schaufenster ausgestellt.

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Osterwieck l Kleine und große Modellbaufreunde finden ihren Spaß im Schaufenster des Osterwiecker Energieberatungszentrums. Seit Herbst, als die Einrichtung ein Jahr alt wurde, steht dort ein Modell, welches das moderne Energienetz mit der Vielfalt der erneuerbaren Energien zeigt. Dabei drehen sich die Windräder, und bunte Lämpchen deuten an, in welche Richtung der Strom fließt. Vergangene Woche dankte Hannes Deicke aus dem Energieberatungszentrum nochmal den Erbauern dieses speziell für Osterwieck hergestellten Auftragswerkes. "Das Modell wird sehr gut angenommen."

Es handelte sich um eine Arbeit von vier Lehrlingen aus dem Ausbildungszentrum des Energieversorgers E.ON Avacon in Krottorf (Bördekreis). Sebastian Tripler, Karl-Friedrich Dockter (beide E.ON Avacon), Michael Jochim und Steven Krauße (beide Halberstadtwerke) lernen dort den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik im zweiten Lehrjahr. Für vier Wochen arbeiteten sie unter Leitung von Ausbilder Daniel Schuster an dem Modell. Freiwillig, wie René Schoof, der Leiter des Ausbildungszentrums, betonte. In der Zeit trat der eigentliche Unterrichtsstoff etwas in den Hintergrund und wurde anschließend von den Vier nachgeholt, wie der Chef anerkennend berichtete. Karl-Friedrich Dockter verfügte bereits über einige Erfahrungen aus dem Eisenbahnmodellbau, die er hier einbringen konnte. Angefangen vom Holzrahmen wurde alles selbst gebaut.

Vorangegangen war ein noch etwas größeres Modell für die Netzleitstelle von E.ON Avacon für Gas und Strom in Salzgitter. "Das hat Begehrlichkeiten geweckt", sagte Schoof. Inzwischen gebe es noch mehr Anfragen nach solchen Modellen.

In Osterwieck ist die ganze Bandbreite der erneuerbaren Energien zu sehen. Die großen Windräder fallen dabei sofort ins Auge, beim näheren Hinsehen demonstrieren die Häuser Stromerzeugung durch Solaranlage und Blockheizkraftwerk, aber auch ein herkömmliches Umspannwerk ist nachgebildet. Einen Blick in die Zukunft wagt das Modell mit einem Wasserstoffkraftwerk, das eine Möglichkeit für die bisher noch nicht gelöste Frage der Speicherung von erneuerbaren Energien darstellt. "Das Modell drückt sehr schön aus, was die Energiewirtschaft bewegt, um die Energiewende hinzubekommen", sagte René Schoof.

Mit ihrer Arbeit verbinden die Ausbilder den Wunsch, künftig vielleicht auch Interesse von jungen Leuten aus dem Osterwiecker Stadtgebiet für einen Beruf beim Energieversorger zu wecken. Außer den Elektronikern für Betriebstechnik werden in Krottorf Anlagenmechaniker ausgebildet. Die Halberstadtwerke und E.ON Avacon kooperieren dabei.



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Copyright © Volksstimme 2015
Dokument erstellt am 2012-03-26 04:21:00
Letzte Änderung am 2012-03-26 04:21:00

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Gute Idee! Am besten gehen ältere Politiker mit gutem Beispiel voran. Die sind dank großzügiger Pensionen ja hervorragend versorgt und könnten durchaus sogar noch jemandem bei sich aufnehmen, quasi dezentral. Für mich stellt Haseloffs Idee mal wieder den Versuch dar, die eigene Verantwortung auf andere Personen abzuwälzen. Ähnlich wie die oft geforderte Zivilcourage beim Kampf gegen Rechts, Kriminalität usw.

von ostelbier am 29.03.2015, 14:20 Uhr

Das ist sehr interessanter Artikel. Danke. Aber da wären noch ein paar Fragen. Woher kommt die Zahl 500 Schweine im Bundesdurchschnitt? Eine google-Recherche offenbart einen Bundesdurchschnitt von 1500 Tieren. Davon ist das LSA also gar nicht weit weg. Würde der Herr Puls allen Einwohner des Landes jederzeit Zugang zu seinem Schlafzimmer gewähren? Warum sollten dann Züchter den Zugang zu den Ställen gewähren? Ein Huhn hat ein Gewicht von 3 bis 5kg. Wie schwer ist Herr Puls, dass er sich und Die Einwohner Stendals mit Hühnern vergleicht? Auch wenn Herr Zogbaum sich als Leibeigenen dieser Welt betrachtet - ich tute es nicht. Aber mit den tickenden Zeitbomben hat er recht. Jede Biogasanlage stellt ein Umweltrisiko dar. Berichte und Bilder über die Schäden die diese Anlagen anrichten können, findet man zuhauf im Internet. Falls also gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird, ist eine Initiative überflüssig. Dann kann geklagt werden. Nein, dann muss geklagt werden. Das geht sogar als Einzelperson. Besonders, wenn gegen das Grundgesetz verstoßen wird. Ach ja, und die Kommission... In wie weit ist eine solche Kommission denn unabhängig, wenn sie aus Politikern besteht, die doch vorher diese Anlagen genehmigt haben. Umweltaktivisten, die gegen solche Anlagen kämpfen sind wohl auch als andere als unvoreingenommen und damit wohl kaum unabhängig. Welche "anderen" Gruppen sollen noch dazu? Kernkraftgegner? Kirchenvertreter? Kulturschaffende? Gewerkschafter? Wie wäre es mit Angehörigen der Landwirtschaft? Ach nee - die könnten ja für Massentierhaltung sein. Das würde ja alles wieder kaputt machen. Genauso gut könnte man fordern, das RWE, EON und Vattenfall eine unabhängige Kommission bilden, die Richtlinien für eine ökonomische, ökologische, ethische und soziale zukunftsfähige Kernenergienutzung erarbeiten.

von Altmaerker0815 am 29.03.2015, 13:37 Uhr

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