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Das schlechte Wetter hat dem Campingplatz am Halberstädter See in den ersten Sommerwochen miese Gästezahlen beschert. Mit der Wärme kommen die Besucher aus ganz Deutschland und vielen Ländern Europas.
Halberstadt l Spät ist Sebastian Brünler mit seinem Campingplatz am Halberstädter See in die Saison gestartet. Das lag nicht etwa daran, dass er den Sommer verschlafen hat. Vielmehr hat die warme Jahreszeit Brünler im Stich gelassen. Erst vor gut zehn Tagen hat der Sommer mit all dem Einzug gehalten, was Camper ins Freie treibt: Sonne und Wärme. "Viele, die mit ihrem Zelt kommen wollten und bereits gebucht hatten, sagten kurzfristig ab. Klar, vier Regentage am Stück braucht niemand", so der Campingplatzbetreiber.
"Wenn der Sommer jetzt bis September durchhält, dann würde ich wenigstens auf die Vorjahresauslastung mit 40 Prozent kommen."
Sebastian Brünler, Betreiber des Campingplatzes am Halberstädter See
Das miese Wetter schlägt sich auch in der Auslastung des Platzes nieder. Mit 15 Prozent ist kein Pokal zu gewinnen. "Wenn der Sommer jetzt bis September durchhält, dann würde ich wenigstens auf die Vorjahresauslastung mit 40 Prozent kommen", hofft Sebastian Brünler. Denn auch der letzte Sommer war mit vielen Regentagen und kühlem Wetter eher zum Heulen als zum Feiern.
Derzeit verleben etwa 100 Gäste auf der drei Hektar großen, idyllisch am Halberstädter See gelegenen Anlage ihren Urlaub. Im Jahresdurchschnitt sind es zwischen 5000 bis 5500, die es nach Halberstadt zieht. Darunter viele Stammgäste.
Sebastian Brünler, der den Platz 2010 von seinem Schwiegervater übernommen hat, freut sich über internationales Publikum. Dänen, Schweden, Niederländer, Finnen, Italiener und viele Deutsche entscheiden sich dafür, die schönste Zeit des Jahres, den Urlaub, in Halberstadt zu verleben. "Wir sind eine große Familie. Darum duzen wir uns hier. Wenn ich mit dem Sie komme, dann wird es dienstlich", scherzt Sebastian Brünler. Für den gelernten Bauarbeiter, der selbst gern gecampt hat, ist die Arbeit auf dem Platz "ein Traumjob". Dieses Gefühl vermittelt er auch seinen Gästen.
"Es ist einfach schön hier", schwärmt Manuel Hirsch aus Soest in Rheinland-Pfalz, der mit seiner Familie seit einigen Jahren Stammgast in Halberstadt ist.
"Wir sind das zweite Mal hier und finden den Campingplatz, die Umgebung und die Stadt Halberstadt toll. Es ist eine sehr gemütliche Ecke", stellt Ralf Moed aus den Niederlanden fest. "Und wir sind garantiert nicht zum letzten Mal hier."
"Eigentlich wollten wir im Harz zelten. Doch die Plätze dort sind nicht so toll, da haben wir Halberstadt entdeckt. Uns gefällt die Stadt und die Gegend und zum Harz ist es vom Tor zum Harz auch nicht weit", erzählen Sven Bredow und Claudia Vorwerk aus Leipzig.
"Man hat hier seine Ruhe, den schönen See direkt vor der Nase, wo man sich abkühlen kann. Es ist echt nett hier."
Marco Specht, Camper
Eine Gruppe junger Leute aus Goslar hat es ebenfalls mit ihren Zelten an den Halberstädter See gezogen. "Man hat hier seine Ruhe, den schönen See direkt vor der Nase, wo man sich abkühlen kann. Es ist echt nett hier", sind Marco Specht, Jannek Borchers, Marian Ahrens, Wadim Wagner, Max Zitzer und Philipp Helm voll des Lobes.
18 Motorradfreunde trafen sich mit ihren Oldiemaschinen am See, weil sie in Oschersleben ein Rennen im Rahmen der deutschen historischen Meisterschaften fahren wollen. "Wir sind begeistert von dem Platz und den Leuten, hier geht es sehr familiär zu", sagt Karl Umbach.
Cornelia und Bernd Koch aus Köln waren 2011 zum Probecampen erstmals in Halberstadt. "Hier stimmt alles, die Leute sind sehr freundlich, der Platz liegt herrlich und man hat Wasser und die Berge vor der Haustür."
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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !
Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.