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Drei junge Leute haben sich jüngst für den ehrenamtlichen Dienst in der Halberstädter Bahnhofsmission entschieden. Doch neben dem Willen zu helfen und der Eignung, sind Aufbau- und Fortbildungskurse notwendig. Und die kosten Geld.
Halberstadt l Anderen Menschen zu helfen, ist schon seit ihrer Kindheit eine Selbstverständlichkeit für Martina Lasse. "Ich achte im Alltag darauf, wo Hilfe benötigt wird, und gehe auch auf die Leute zu", berichtet die heute 27-Jährige. Als die gelernte Wirtschaftsassistentin für Bürowirtschaft von einen Tag auf den anderen arbeitslos wurde, wollte sie nicht warten, bis sich eine Gelegenheit für einen Job ergibt und suchte umgehend eine neue Herausforderung.
"Wir freuen uns über jeden, der bei uns ehrenamtliche Arbeit leisten will."
Constantin Schnee, Leiter der Bahnhofsmission Halberstadt
Nachdem sie im Fernsehen einen Bericht über die Mission im Münchner Hauptbahnhof gesehen hatte, fragte die junge Frau in der ökumenischen Bahnhofsmission Halberstadt nach, ob ihre Hilfe gebraucht wird. "Wir freuen uns über jeden, der bei uns ehrenamtliche Arbeit leisten will", sagt Constantin Schnee. Doch nicht jeder sei geeignet, weiß der Missionsleiter aus Erfahrung. Wenn allerdings die Eignung festgestellt wurde, müssen Grundkurse besucht werden, denen regelmäßig Fortbildungen folgen.
Mit Martina Lasse stießen in den vergangenen Wochen auch Maik Körner und Annika Sperling zum Team. "Wir verfügen derzeit über 24 ausgebildete Kräfte, eine Mitarbeiterin befindet sich gerade in der Ausbildung", erklärt Schnee. Er kennt nicht nur das breite Spektrum individueller und flexibler Beratungs- und Hilfeleistungen für Menschen in Notsituationen, sondern sieht auch einen weiter wachsenden Bedarf an Hilfen.
"Allein vier Kollegen sind täglich auf den Strecken Wernigerode und Thale unterwegs. Insbesondere in Wernigerode ist der Bedarf sprunghaft angestiegen. Mit 90 vorbestellten Hilfen im ersten Halbjahr haben wir eine Verdopplung zum Vorjahreszeitraum erreicht", berichtet Constantin Schnee.
"Ich bin sehr beeindruckt, wie umfangreich und vielseitig der Einsatz ist."
Annika Sperling, ehrenamtliche Helferin
Annika Sperling, die schon während der Schulzeit soziale Arbeit im Ameos-Klinikum geleistet hat, will die Zeit nach dem Abitur sinnvoll nutzen. Gleich nach den ersten Tagen stellte sie fest, dass es in diesem Ehrenamt nicht nur um Hilfe beim Ein- und Aussteigen geht. "Es ist sehr viel mehr. Ich bin sehr beeindruckt, wie umfangreich und vielseitig der Einsatz ist." Es sei ein unglaublich schönes Gefühl, jemandem helfen zu können, sagt die 19-Jährige. Darüber hinaus nehme die eigene Sozialkompetenz zu. "Man lernt sehr viel über den Umgang mit Mitmenschen und wie man sich in bestimmten Situationen verhalten sollte." Auf Unverständnis stößt nicht nur bei ihr, dass es oft Situationen gibt, wo Mitreisende nur dastehen oder sich gar abwenden, statt zu helfen.
Auf die Halberstädter Bahnhofsmission war Silvia Mattner, Leiterin der Sparda-Bank-Filiale in Halberstadt, im vergangenen Jahr bei der Auszeichnungsveranstaltung "Bahnhof des Jahres 2011" aufmerksam geworden und hatte spontan nachgefragt, ob Unterstützung gebraucht wird. Constantin Schnee bejahte damals diese Frage und nun flossen 1000 Euro.
"Für diese großzügige Spende sind wir sehr dankbar", sagt der Missionsleiter beim Zusammentreffen in dem kleinen Gebäude dicht am großen Bahnhof. Hier stellte er Silvia Mattner das ganze Spektrum ehrenamtlicher Arbeit der Einrichtung vor und sagte, dass mit dem Geld die Ausbildung der drei neuen Mitarbeiter finanziert werde.
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Das Gerschätsgebaren des MVB spricht doch Bände, schlechter Service, unfreundliches Personal,unfreundlicher Telefon Support und dann noch 20 % erhöhung für Abos,man findet immer ausreden für mehr Geld, soll doch mal die MVB Spitze 20 % Ihrer Gehälter abgeben ...Die erhöhung trifft besonmders dioe ARMEN
Es sind genau diese Halbwahrheiten, wie sie Herr Haseloff in diesem Artikel äußert, die die emotionale Explosion der Beschäftigten vom Professor bis zu pflegerischen Hilfskraft am Klinikum in Halle, ausgelöst haben. Um es deutlich zu sagen: Wir haben gestern 101.000 Unterschriften für den Erhalt beider Universitätskliniken und Medizinischer Fakultäten übergeben, weil dies für die Zukunft in Sachsen-Anhalt erforderlich ist. Dieses Land braucht Ärzte und die Patienten mit schweren und "teuren" Erkrankungen Krankenhäuser, die deren Behandlung leisten können und wollen. Maximale Versorgung ist von Salzwedel bis Zeitz erforderlich! Es gibt auch keine Konkurrenz zwischen den beiden Universitätsklinika in Sachsen-Anhalt um Patienten und Studenten! Die erwähnten Defizite aller Uniklinika in Deutschland sind ein Ergebnis fehlerhafter Bundespolitik. Es würde dieser Landesregierung gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich im Bundesrat für die adäquate Bezahlung, der in unseren Häusern erbrachten stationären und ambulanten Leistungen, stark machen würde! Ein Nebeneffekt: Es kostet den Landeshaushalt keinen Cent, würde ihn sogar entlasten. Leider hatte in dieser Landesregierung ausschließlich Birgitta Wolff diesen Weitblick und ihr Rauswurf war das Zeichen für die wahre Politik einer Regierung, die in Halle 48.000 Wählerstimmen erhielt. Unser Aktionsbündnis hat 65.000 Unterschriften in dieser Stadt gesammelt. Wo sieht Herr Haseloff den Wählerwillen? Stattdessen erklärt er als Nebelbombe die alten Planungen im neuen Gewand und denkt es merkt keiner. Aber 20 Jahre Kampf gegen Privatisierung und Schließung der Universitätsmedizin in Halle machen sensibel. Die vom Finanzausschuss Landtages für erforderlich erachtete Fertigstellung des Campus in Halle, für die Mittel in Höhe von 80 Mio. erforderlich sind, und die ca. 10% Reinvestitionsquote werden von Herrn Bullerjahn und seinem Ministerpräsidenten kurzerhand zum Investitionsstau erklärt. Ist dies lediglich Beleidigung der Menschen oder einfach Unwissenheit und Unsicherheit? Klar wird: Wir werden uns in den nächsten Wochen häufiger auf der Straße treffen! Kommende Woche bereits in Magdeburg.