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Über mangelnde Unterstützung durch die KoBa und falsche Hartz-IV-Bescheide klagt ein Blankenburger. Die Behörde indes verweist darauf, der junge Mann habe zu lange keine vollständigen Papiere vorlegen können.
Blankenburg l Der Monate währende Streit zwischen einem Blankenburger und der kreiseigenen Beschäftigungsagentur KoBa ist inzwischen ein Fall für die Polizei. Eine Wernigeröder Kriminalistin ermittelt wegen des Verdachts der Unterschlagung von Dokumenten.
Florian König heißt der 27-Jährige, der eine KoBa-Mitarbeiterin angezeigt hat. Mehrfach seien von ihm vorgelegte Papiere verschwunden, mal Kontoauszüge, mal Einstellungszusagen von Firmen, bei denen er um einen Job nachgefragt habe, wie König im Volksstimme-Gespräch berichtet. Ohnehin, so klagt der Mann, der Zerspanungsmechaniker gelernt hat, könne er fast ausnahmslos nur Schlechtes über die Beschäftigungsagentur berichten.
Doch der Reihe nach: Weil sein Lehrbetrieb in Goslar pleite ging, wurde König arbeitslos. Es folgten Beschäftigungen, ausschließlich bei Zeitarbeitsfirmen. Dort musste der Blankenburger erleben, dass viele Vorurteile gegenüber dieser Branche stimmen, deutlich schlechtere Bezahlung, weniger soziale Rechte und auch eine schnelle Kündigung nach halbjähriger Probezeit.
Im vergangenen Februar erhielt König letztmalig Arbeitslosengeld, daraufhin beantragte er bei der KoBa HartzIV-Unterstützung. Weil er bei seinen Großeltern wohnt, hatten auch sie ihre Vermögenssituation gegenüber der Behörde offenzulegen. Innerhalb der KoBa sind diese Unterlagen wohl verschwunden, vermutet der Blankenburger, seine Großeltern wurden nämlich mehrfach aufgefordert, bereits eingereichte Kontoauszüge erneut der Beschäftigungsagentur vorzulegen.
Erstes Hartz-IV-Geld nach acht Monaten Bearbeitungszeit
Nach acht Monaten Bearbeitungszeit erhielt König im vergangenen Oktober sein erstes HartzIV-Geld, allerdings nur für den März und April. Nicht für den Mai, mit dem Hinweis darauf, dass der Blankenburger seit dem 27.Mai über eine neue Arbeitsstelle verfüge. Zu diesem Zeitpunkt bittet der 27-Jährige seine Gewerkschaft um Unterstützung. Es folgen etliche Emails, darin wird auf unbezahlte Beiträge an die Krankenkasse hingewiesen und auf von der KoBa abgelehnte Schweißerlehrgänge, an denen König teilnehmen wollte, um seine Berufschancen auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. Zuletzt musste André Voß als Gewerkschaftssekretär der IG Metall mit Dienstaufsichtsbeschwerden und strafrechtlichen Konsequenzen jener KoBa-Mitarbeiterin drohen, die einen "offenkundig rechtswidrigen Bescheid" erstellt habe. Wie Florian König berichtet, zeigte das Wirkung. "Plötzlich musste ich nicht noch einmal Unterlagen einreichen, plötzlich wurde mein Antrag genehmigt."
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@ HeidemarieMund: Ob homosexuelle Paare biologische Eltern sein können, spielt überhaupt keine Rolle für die Diskussion. Es würde nach der Legalisierung der Homo-Ehe nicht auf einmal aus dem Nichts mehr Homosexuelle geben. D.h. auch, dass danach noch genauso viele Kinder geboren werden, wie jetzt auch. So where's the problem?
Wir verwischen hier die Begriffe; Lesben und Homosexuelle sind keine schlechteren Menschen, sie sind nur einfach keine "Eltern". Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Es sind keine Eltern!