• 23. September 2014



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Brandschützer und Freunde zeigen nostalgische Gefährte und moderne Einsatzfahrzeuge


Calvörder reisen zum 150. Geburtstag ihrer Wehr mit Festumzug durch die Geschichte

08.07.2013 02:41 Uhr |


Von Anett Roisch


Zum Beginn der Festlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Calvörder Feuerwehr reisen die Brandschützer und ihre Freunde bei einem Festumzug durch die Geschichte.

Zum Beginn der Festlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Calvörder Feuerwehr reisen die Brandschützer und ihre Freunde bei einem Festumzug durch die Geschichte. | Foto: Anett Roisch Zum Beginn der Festlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Calvörder Feuerwehr reisen die Brandschützer und ihre Freunde bei einem Festumzug durch die Geschichte. | Foto: Anett Roisch

Der große Festumzug zum 150. Geburtstag der Calvörder Feuerwehr hat eine bunte Mischung von historischen und modernen Bildern ergeben. Mehr als 150 Calvörder und Freunde aus der Region haben sich am Umzug beteiligt.

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Calvörde l Auf dem Sattel seines Motorrades der Marke EMW vom Baujahr 1954 und in alter Feuerwehruniform führte Günter Baake als eine Art Straßensicherheitsinspektor den Festumzug durch die Geschichte der Brandschützer an.

Es folgten die gastgebenden Feuerwehrleute und Mitglieder des ortsansässigen Feuerwehrvereins sowie Flechtingens Verbandsgemeindebürgermeister Jürgen Wille (parteilos) und Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake (CDU), die im Rhythmus der Musik der Flechtinger Schalmeienkapelle Schritt hielten. Der Einladung ihrer Kameraden waren Brandschützer aus Wegenstedt, Etingen, Velsdorf, Mannhausen, Klüden und Flechtingen gefolgt. Mit einem dreifachen "Gut Schuss" schloss sich auch das Schützenvolk aus dem benachbarten Velsdorf an.

Paul Lüer und Ralf Still saßen auf dem Bock der Pferdespritze der Etinger Feuerwehr. Die Pferde, Verona und Filou, zogen das Gefährt. Thomas Klöber vom Calvörder Feuerwehrverein fuhr einen nostalgischen Traktor.

Paul Lüer und Ralf Still saßen auf dem Bock der Pferdespritze der Etinger Feuerwehr. Die Pferde, Verona und Filou, zogen das Gefährt. Thomas Klöber vom Calvörder Feuerwehrverein fuhr einen nostalgischen Traktor. | Foto: Anett Roisch Paul Lüer und Ralf Still saßen auf dem Bock der Pferdespritze der Etinger Feuerwehr. Die Pferde, Verona und Filou, zogen das Gefährt. Thomas Klöber vom Calvörder Feuerwehrverein fuhr einen nostalgischen Traktor. | Foto: Anett Roisch

Calvördes Wehrleiter Andreas Wolter begrüßte die zahlreichen Gäste. Wolter hob die sehr gute Zusammenarbeit der Vereinen untereinander hervor. "CKC olé", schallte es aus den Reihen der Narren des Calvörder Karnevalclubs, die nicht nur ihren Elferrat und ihre hübschen Tanzmariechen, sondern auch Schotten des Männerballetts mit Röcken und weißen Kniestrümpfen und andere lustige Gestalten zu bieten hatten. Mit beim Umzug dabei waren auch die Bogenschützen der neuen Abteilung der Sportgemeinschaft und einige Mitglieder des Heimatvereins.

Elferrat und Tanzmariechen winken am Sonnabend beim Festumzug den Passanten an der Geschwister-Scholl-Straße in Calvörde zu.

Elferrat und Tanzmariechen winken am Sonnabend beim Festumzug den Passanten an der Geschwister-Scholl-Straße in Calvörde zu. | Foto: Anett Roisch Elferrat und Tanzmariechen winken am Sonnabend beim Festumzug den Passanten an der Geschwister-Scholl-Straße in Calvörde zu. | Foto: Anett Roisch

Friedhelm Müller, der Vorsitzende der Ortsgruppe des Angelvereins, saß am Lenker eines Traktors der Marke Primus aus dem Baujahr 1940. "Den Traktor hat mein Bruder Rolf Müller auf Vordermann gebracht", erklärte der Angelchef, der Fischernetze und andere Utensilien auf seinem Anhänger hatte. Ein ungewöhnliches Bild bot der Verein der Calvörder Wassersportler, die unter dem Motto "Wir sitzen alle in einem Boot" sich per Traktor mit ihrem Sportkahn durch die Straßen ziehen ließen.

An die Anfänge des Brandschutzes erinnerte die alte Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1884, die die Etinger Feuerwehr mitgebracht hatte. An Bord saßen Paul Lüer, Ralf Still, Andreas Kranz und Marcel Schülke, während Lutz Barnieck und Sohn Florian das Gefährt zu Fuß begleiteten. In der Kolonne fuhren Feuerwehrfahrzeuge der verschiedensten Marken, angefangen von einem feuerroten Barkas aus DDR-Zeiten bis zu modernster Lösch- und Einsatztechnik.

Im Schottenrock präsentieren sich Volker Eggers, Jürgen Krüger, Andreas Bostelmann und Roland Schmittke (v.l.).

Im Schottenrock präsentieren sich Volker Eggers, Jürgen Krüger, Andreas Bostelmann und Roland Schmittke (v.l.). | Foto: Anett Roisch Im Schottenrock präsentieren sich Volker Eggers, Jürgen Krüger, Andreas Bostelmann und Roland Schmittke (v.l.). | Foto: Anett Roisch

Zum ersten Mal bei einem Festumzug im Feuerwehrauto dabei war der fast zweijährige Otto, der Enkel des Feuerwehrmannes Manfred Eggeling aus Mannhausen. Zahlreiche Passanten winkten den Mitwirkenden des Umzuges zu.

Nach dem Umzug zeigten die Brandschützer nicht nur, wie ihre neue Technik funktioniert, sondern auch wie ihre Urgroßväter und Großväter Brände löschten. Großen Spaß hatten alle Mannschaften, die bei Wettbewerben, wie Gummistiefelweitwurf, um Punkte kämpften. Es siegten nach haarsträubenden Aktionen die Männer des Calvörder Karnevalclubs. Jubelnd nahmen die Titanen der Wettkampfbahn den Wanderpokal entgegen.

Als Seemannsbraut zeigte sich Andrea Krüger, während sich Simone Keiler als Litfaßsäule vor Hunden in Acht nehmen musste.

Als Seemannsbraut zeigte sich Andrea Krüger, während sich Simone Keiler als Litfaßsäule vor Hunden in Acht nehmen musste. | Foto: Anett Roisch Als Seemannsbraut zeigte sich Andrea Krüger, während sich Simone Keiler als Litfaßsäule vor Hunden in Acht nehmen musste. | Foto: Anett Roisch




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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2013-07-08 02:41:24
Letzte Änderung am 2013-07-08 02:41:24

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der Herr westermann war auch mein Lehrer. Er galt als streng. Dies brachte seine Erscheinung so mit sich. Ich habe ihn neulich zufällig bei Aldi getroffen. Jetzt ist er ein alter Mann. Ich habe mich gefreut ihn noch mal zu sehen. Er hat allen Respekt verdient. Ich finde es schade, das er hier lächerlich gemacht wird, auch wenn die Story so wahrscheinlich stimmt.

von Anmerker am 23.09.2014, 10:31 Uhr

Man wird ja mal fragen dürfen: Es ist doch immer wieder überraschend, wie sehr sich Menschen an Ungereimtheiten gewöhnen. Erst ein Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal mit einer Oberstleutnant-Karriere bei den Grenztruppen der ehemaligen "DDR", der von Tuten und Blasen zu übelsten Zeiten der "DDR" nix mitbekommen haben und nur fleißig Zahlen verwalten haben will und nun ein ehemaliger Jagdflieger der ehemaligen "nationalen Volks"-armee, der, dank einer Ausbildung bei der "Gesellschaft für Sport und Technik", einem Kampfsportverband, ohne dessen Zwangsmitgliedschaft einschließlich militärischer Zwangsausbildungscamps während der Berufsausbildung man keinen Gesellenbrief erhielt und danach auch noch eine Offizierslaufbahn bei der "NVA"einschlagen konnte. Was ist eigentlich so interessant an der Altmark für Leute mit solch einer Historie? Un d warum regt sich dort niemand darüber auf? Gibt es nicht genug andere spezialisierte Menschen mit einer, sagen wir mal, unauffälligeren Geschichte? Ich weiß, daß man immer nach vorn schauen sollte. Aber das heißt nicht, zu vergessen. Man wird ja mal fragen dürfen. Oder !!??

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