• 21. August 2014



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Brandschützer und Freunde zeigen nostalgische Gefährte und moderne Einsatzfahrzeuge


Calvörder reisen zum 150. Geburtstag ihrer Wehr mit Festumzug durch die Geschichte

08.07.2013 02:41 Uhr |


Von Anett Roisch


Zum Beginn der Festlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Calvörder Feuerwehr reisen die Brandschützer und ihre Freunde bei einem Festumzug durch die Geschichte.

Zum Beginn der Festlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Calvörder Feuerwehr reisen die Brandschützer und ihre Freunde bei einem Festumzug durch die Geschichte. | Foto: Anett Roisch Zum Beginn der Festlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Calvörder Feuerwehr reisen die Brandschützer und ihre Freunde bei einem Festumzug durch die Geschichte. | Foto: Anett Roisch

Der große Festumzug zum 150. Geburtstag der Calvörder Feuerwehr hat eine bunte Mischung von historischen und modernen Bildern ergeben. Mehr als 150 Calvörder und Freunde aus der Region haben sich am Umzug beteiligt.

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Calvörde l Auf dem Sattel seines Motorrades der Marke EMW vom Baujahr 1954 und in alter Feuerwehruniform führte Günter Baake als eine Art Straßensicherheitsinspektor den Festumzug durch die Geschichte der Brandschützer an.

Es folgten die gastgebenden Feuerwehrleute und Mitglieder des ortsansässigen Feuerwehrvereins sowie Flechtingens Verbandsgemeindebürgermeister Jürgen Wille (parteilos) und Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake (CDU), die im Rhythmus der Musik der Flechtinger Schalmeienkapelle Schritt hielten. Der Einladung ihrer Kameraden waren Brandschützer aus Wegenstedt, Etingen, Velsdorf, Mannhausen, Klüden und Flechtingen gefolgt. Mit einem dreifachen "Gut Schuss" schloss sich auch das Schützenvolk aus dem benachbarten Velsdorf an.

Paul Lüer und Ralf Still saßen auf dem Bock der Pferdespritze der Etinger Feuerwehr. Die Pferde, Verona und Filou, zogen das Gefährt. Thomas Klöber vom Calvörder Feuerwehrverein fuhr einen nostalgischen Traktor.

Paul Lüer und Ralf Still saßen auf dem Bock der Pferdespritze der Etinger Feuerwehr. Die Pferde, Verona und Filou, zogen das Gefährt. Thomas Klöber vom Calvörder Feuerwehrverein fuhr einen nostalgischen Traktor. | Foto: Anett Roisch Paul Lüer und Ralf Still saßen auf dem Bock der Pferdespritze der Etinger Feuerwehr. Die Pferde, Verona und Filou, zogen das Gefährt. Thomas Klöber vom Calvörder Feuerwehrverein fuhr einen nostalgischen Traktor. | Foto: Anett Roisch

Calvördes Wehrleiter Andreas Wolter begrüßte die zahlreichen Gäste. Wolter hob die sehr gute Zusammenarbeit der Vereinen untereinander hervor. "CKC olé", schallte es aus den Reihen der Narren des Calvörder Karnevalclubs, die nicht nur ihren Elferrat und ihre hübschen Tanzmariechen, sondern auch Schotten des Männerballetts mit Röcken und weißen Kniestrümpfen und andere lustige Gestalten zu bieten hatten. Mit beim Umzug dabei waren auch die Bogenschützen der neuen Abteilung der Sportgemeinschaft und einige Mitglieder des Heimatvereins.

Elferrat und Tanzmariechen winken am Sonnabend beim Festumzug den Passanten an der Geschwister-Scholl-Straße in Calvörde zu.

Elferrat und Tanzmariechen winken am Sonnabend beim Festumzug den Passanten an der Geschwister-Scholl-Straße in Calvörde zu. | Foto: Anett Roisch Elferrat und Tanzmariechen winken am Sonnabend beim Festumzug den Passanten an der Geschwister-Scholl-Straße in Calvörde zu. | Foto: Anett Roisch

Friedhelm Müller, der Vorsitzende der Ortsgruppe des Angelvereins, saß am Lenker eines Traktors der Marke Primus aus dem Baujahr 1940. "Den Traktor hat mein Bruder Rolf Müller auf Vordermann gebracht", erklärte der Angelchef, der Fischernetze und andere Utensilien auf seinem Anhänger hatte. Ein ungewöhnliches Bild bot der Verein der Calvörder Wassersportler, die unter dem Motto "Wir sitzen alle in einem Boot" sich per Traktor mit ihrem Sportkahn durch die Straßen ziehen ließen.

An die Anfänge des Brandschutzes erinnerte die alte Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1884, die die Etinger Feuerwehr mitgebracht hatte. An Bord saßen Paul Lüer, Ralf Still, Andreas Kranz und Marcel Schülke, während Lutz Barnieck und Sohn Florian das Gefährt zu Fuß begleiteten. In der Kolonne fuhren Feuerwehrfahrzeuge der verschiedensten Marken, angefangen von einem feuerroten Barkas aus DDR-Zeiten bis zu modernster Lösch- und Einsatztechnik.

Im Schottenrock präsentieren sich Volker Eggers, Jürgen Krüger, Andreas Bostelmann und Roland Schmittke (v.l.).

Im Schottenrock präsentieren sich Volker Eggers, Jürgen Krüger, Andreas Bostelmann und Roland Schmittke (v.l.). | Foto: Anett Roisch Im Schottenrock präsentieren sich Volker Eggers, Jürgen Krüger, Andreas Bostelmann und Roland Schmittke (v.l.). | Foto: Anett Roisch

Zum ersten Mal bei einem Festumzug im Feuerwehrauto dabei war der fast zweijährige Otto, der Enkel des Feuerwehrmannes Manfred Eggeling aus Mannhausen. Zahlreiche Passanten winkten den Mitwirkenden des Umzuges zu.

Nach dem Umzug zeigten die Brandschützer nicht nur, wie ihre neue Technik funktioniert, sondern auch wie ihre Urgroßväter und Großväter Brände löschten. Großen Spaß hatten alle Mannschaften, die bei Wettbewerben, wie Gummistiefelweitwurf, um Punkte kämpften. Es siegten nach haarsträubenden Aktionen die Männer des Calvörder Karnevalclubs. Jubelnd nahmen die Titanen der Wettkampfbahn den Wanderpokal entgegen.

Als Seemannsbraut zeigte sich Andrea Krüger, während sich Simone Keiler als Litfaßsäule vor Hunden in Acht nehmen musste.

Als Seemannsbraut zeigte sich Andrea Krüger, während sich Simone Keiler als Litfaßsäule vor Hunden in Acht nehmen musste. | Foto: Anett Roisch Als Seemannsbraut zeigte sich Andrea Krüger, während sich Simone Keiler als Litfaßsäule vor Hunden in Acht nehmen musste. | Foto: Anett Roisch




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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2013-07-08 02:41:24
Letzte Änderung am 2013-07-08 02:41:24

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von der_nutzer am 21.08.2014, 20:17 Uhr

Ohne es zynisch zu meinen (oder doch ?) : Die Altmark, unendliche Weiten. Sie befinden sich an einem Ort, den schon lange zuvor niemand mehr gesehen hat….dieses oder Ähnliches könnte man formulieren, schaut man in die Zukunft der Altmark, wenn die Bahn ihre "Pläne" so umsetzt, wie sie es zu tun gedenkt. Aber wenn dann die Autobahn gekommen ist, und sich in, na sagen wir mal 10 Jahren die ersten Großkonzerne wegen der niedrigen Immo-Preise und der sklavenartigen Löhne, weil es ja sonst keine andere Arbeit gibt, dort ansiedeln wollen, da werden sie mal sehen, wie schnell die Bahn da mitverdienen will. Und DA sollten sich die entsprechenden Kommunen dann aber auch nicht kleinlich in den Forderungen zeigen, wenn es um Durchfahrgenehmigungen durch ihr Territorium und dergleichen geht, soll heissen, es der Bahn dann mit gleichem Zoll zurückzahlen. Und wenn diese Bahn der Meinung ist, die Menschen an den Gleisen hier und jetzt hängen lassen zu können, weil "es sich gerade mal nicht lohnt", dann sollten die entsprechenden Gemeinden einmal prüfen, ob sie die momentane Nutzung der Flächen, auf denen die Gleise verlegt wurden, nicht doch irgendeiner wichtigeren Nutzung zuführen könnten, die dann eine Art Kompensation darstellen würden, z.B. billige Ansiedlung von oben schon erwähnten Konzernen zu nicht zu ignorierenden Angeboten auf eben diesen frei gewordenen Flächen und somit auch Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Dann bräuchte auch niemand mehr die Bahn , denn alle könnten mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuss zur Arbeit gehen….Oder aber, wie schon oben erwähnt: Die Altmark, unendliche Weiten...

von pupula am 20.08.2014, 20:45 Uhr

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