Marco Weißschnur hat die diesjährigen Bülstringer Dorfmeisterschaften im Tischtennis für sich entschieden. Beim Doppel landete er mit seinem Partner auf Platz zwei.

Bülstringen/Wieglitz l Spannende Spiele und zwei Gewinnsätze pro Match - die Bülstringer Dorfmeisterschaften im Tischtennis verwandelten das Begegnungszentrum am Zernitzer Weg einen Tag lang in eine Sportstätte. Die Tischtennisspieler der Spielgemeinschaft Bülstringen, die jeden Freitag zum Training vor Ort zusammenkommen, hatten ihre Platten aufgebaut, um traditionell zum Jahreseinstand den Wettbewerb auszutragen.

20 Sportfreunde aus Bülstringen und Wieglitz, übrigens ausschließlich Männer, kämpften in diesem Jahr um den Dorfmeistertitel. Damit lag die Teilnehmerzahl annähernd auf Vorjahresniveau, wo ein Spieler mehr mitmachte. Unter die wenigen Zuschauer des Turnieres hatte sich kurzzeitig auch Bürgermeister Klaus-Dieter Garitz gemischt.

Unter die Spieler hatte sich auch Organisator Ulrich Falke gemischt. "Wir erleben spannende Partien und sehr schöne Ballwechsel", sagte er in einer Spielpause.

Am Ende eines langen Wettkampfvormittages setzte sich Marco Weißschnur im Finale mit 2:1-Sätzen gegen Marcus Wellmann durch. Beide hatten sich über die Hauptrunde, das Viertel- und das Halbfinale mit jeweils zwei Gewinnsätzen für das Finale qualifiziert.

Im Spiel um Platz 3 bezwang Marcel Radtke Sebastian Arlt ebenfalls mit zwei Gewinnsätzen. Die vier Spieler hatten im Viertelfinale Rene Görke, Ralf Marsch, Ulrich Falke und Detlef Damm das Nachsehen gegeben. Der Einzelwettbewerb sollte nicht der einzige bleiben.

Das anschließende Doppelturnier wurde noch einmal spannend. Elf Spielpaare hatten sich dafür gemeldet.

Am Ende wurden Marcel Radtke und Matthias Radtke Doppel-Dorfmeister vor Marco Weißschnur und Alexander Lüddemann. Den dritten Platz erspielten sich Marcus Wellmann und Sebastian Arlt, die Ralf Marsch und Matthias Langer im Spiel um Platz 3 mit 2:1-Gewinnsätzen besiegten.

Darum, dass sich alle Spieler und Fans wohl fühlten und versorgt wurden, kümmerte sich einmal mehr in bewährter Weise Brigit Falke, die nicht nur selbstgebackenen Kuchen im Angebot hatte, sondern auch einen warmen Imbiss, Kaffee und kalte Getränke anbot.