Dass das Haldensleber Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium eine Menge zu bieten hat, haben Schüler und Lehrer am Sonnabend bei einem Tag der offenen Tür eindrucksvoll demonstriert. Zahlreiche künftige Schüler und ihre Eltern informierten sich vor Ort.

Haldensleben l Kindern, die derzeit die vierte Klasse besuchen, steht schon bald eine wichtige Entscheidung ins Haus. Denn mit den Halbjahreszeugnissen erhalten sie von ihrer Grundschule auch eine Empfehlung für die weitere Schullaufbahn. Die Kinder, denen eine gymnasiale Ausbildung vorgeschlagen wird, haben die Möglichkeit nach den Sommerferien jeden Tag in das Gymnasium in der Schulstraße zu gehen.

Deswegen hat das Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium künftigen Schülern und deren Eltern die Gelegenheit gegeben, mehr über die Schule zu erfahren. In allen Fachräumen und Klassenzimmern wuselten Schüler und Gäste durcheinander, um Neues zu entdecken. Und davon gab es viel: Kleine Roboter aus Lego fuhren computergesteuert über das Lehrerpult im Physikraum, es wurde in eine russische Teestube eingeladen und in der Bibliothek gab es bei einem Märchenquiz spannende Fragen zu beantworten.

Spannende Fragen zogen sich überhaupt durch das ganze Gebäude. An jeder Station konnten die Viertklässler eine von insgesamt 18 Fragen für das Schulquiz beantworten. Wie schnell fliegt der Turmfalke? Ist Exel ein Betriebssystem? Die Knobelaufgaben hatten immer einen thematischen Bezug zu den jeweiligen Stationen.

Besonders beliebt bei den jungen Besuchern waren natürlich die naturwissenschaftlichen Fachräume. Schließlich hatte man in der Grundschule noch nicht die Möglichkeit, im Chemieraum bunte Flüssigkeiten zusammenzugießen und Chemikalien in den Bunsenbrenner zu halten.

Aber nicht nur für die Kinder gab es am Tag der offenen Tür allerhand zu entdecken und zu erforschen. Für die Eltern der künftigen Gymnasiasten hatte Schulleiterin Sylvia Bolle eine Fülle an wertvollen Informationen. Dass der Schulwechsel nicht nur für die Kinder eine Umstellung sein wird, prophezeite sie den Eltern in einer Gesprächsrunde. "Trauen Sie Ihren Kindern mehr Selbständigkeit zu", sagte Bolle. Das A und O für eine gute schulische Entwicklung sei das regelmäßige Lesen, sagte die Schulleiterin. Dabei würden die Kinder nicht nur Rechtschreibung und Grammatik verinnerlichen, sondern auch lernen, Zusammenhänge zu erkennen.

Am Ende war sich ein Großteil der Besucher einig, dass sie in Zukunft zu den knapp 700 Schülern gehören wollen, die täglich in das Professor-Friedrich-Förster-Gymnasium kommen. So auch Jannis aus Calvörde. Der Junge besucht derzeit noch die Grundschule in Wegenstedt, will aber nach dem Sommer morgens in den Bus nach Haldensleben steigen.

   

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