Von Julia Schneider

Oebisfelde l Knapp eineinhalb Jahre laufen nun die Vorbereitungen für die 1000-Jahr-Feier in Oebisfelde, die in diesem Sommer stattfinden wird. Die einzelnen Arbeitsgruppen, die sich um die Feier selbst und wichtige Begleitereignisse wie den großen Festumzug durch die Allerstadt kümmern, kommen nun allmählich in die heiße Phase ihrer Arbeit.

Viele Details der Feier sind bereits beschlossene Sache, anderen wird nun noch der letzte Schliff verpasst. Das Komitee, das sich um den Festumzug kümmert, ist mit seinen Planungen beispielsweise schon weit vorangekommen. Noch werden zwar Darsteller für die einzelnen Schaubilder gesucht. Auf eine Uhrzeit konnten sich die Frauen und Männer nun allerdings einigen. So regte Klaus Gerike beim zurückliegenden Treffen der Gruppe noch einmal eine kurze Diskussion darüber an, den Festumzug besser am frühen Nachmittag als am Vormittag stattfinden zu lassen.

"Festbesucher, die am Freitagabend schon bei der 1000-Jahr-Feier waren, wollen vielleicht nicht gleich um 11 Uhr wieder zum Festumzug", erklärte Klaus Gerike.

"Und viele Leute arbeiten auch sonnabends und kommen - wenn überhaupt - erst mittags von der Arbeit", ergänzte Ortsbürgermeister Sven Groneberg.

So einigten sich die anwesenden Arbeitsgruppenmitglieder relativ schnell darauf, den Festumzug zwar noch am geplanten Tag, nämlich am Sonnabend, 5. Juli, stattfinden zu lassen, ihn allerdings für 14 bis 16 Uhr statt 11 bis 13 Uhr anzusetzen. Im weiteren Verlauf der Veranstaltungsplanung soll außerdem sichergestellt werden, dass der Festumzug nicht gleichzeitig mit anderen Veranstaltungen innerhalb der 1000-Jahr-Feier stattfindet.

Neue Erkenntnisse bezüglich des gesamten Festes gaben am Donnerstag - einen Abend nachdem die Arbeitsgruppe Festumzug getagt hatte - die Mitglieder der Arbeitsgruppe 1000-Jahr-Feier bekannt.

Mehrmals schon hatten sie darüber gesprochen, einen Film über die großen Feierlichkeiten anfertigen zu lassen. Nun kamen die Frauen und Männer schließlich mit Gerhard Groneberg zusammen, der in Oebisfelde ohnehin als Hobbyfilmer bekannt ist und recht professionell schon etliche Heimatfilme erstellt hat.

Die Arbeitsgruppe einigte sich darauf, keine Firma mit dem Filmen zu beauftragen, sondern Gerhard Groneberg unentgeltlich filmen zu lassen, wie Thomas Lehmann von der beratenden Veranstaltungsfirma "Alex Veranstaltungen" mitteilte.

Die Filme über die 1000-Jahr-Feier würden später von Gerhard Groneberg selbst verkauft werden. Noch keine Entscheidung wurde indes zur Parkplatzsituation bei dem Stadtgeburtstag getroffen.

An den Wochenenden werde mit bis zu 5000 Besuchern gerechnet. Deshalb seien laut Veranstaltungsfirma demnächst Ortstermine mit dem Ordnungsamt und anderen Instanzen zur Lösungsfindung geplant.