Für 2014 ist geplant, die Verbindungsstraße zwischen der Kathendorfer Straße und der Bahnhofstraße zu sanieren. Die Mitglieder des Bauausschusses bestätigten die Notwendigkeit der Maßnahme. Wie die Ausführung erfolgen soll, steht noch nicht fest.

Rätzlingen l Die Verbindungsstraße zwischen der Kathendorfer Straße und der Bahnhofstraße ist seit einigen Jahren in einem katastrophalen Zustand. Die Straße besteht aus verschiedenen Materialien, einigen Platten und vielen Löchern. Es gibt dort zwar ein Verkehrsverbot für Lkw, aber die Lastwagen donnern dort entlang. Weil die Lkw-Fahrer den Löchern ausweichen, fahren sie die Gehwege immer weiter kaputt. Es gibt die Idee, die Fahrbahn - nach der Sanierung - mit Blumenkästen zu verengen, um den Lkw-Verkehr zu verhindern. Doch erst einmal muss die Maßnahme realisiert werden. "Die Kostenschätzung für den Regenwasserkanal- und Straßenbau liegt vor. Es handelt sich um Kosten von etwa 56 000 Euro", erklärte Sabine Fischer, Mitarbeiterin des Bauamtes der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, bei der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

Zuvor hatte es bereits einen Vororttermin des Bau- und Vergabeausschusses gegeben, um sich ein genaues Bild von der Maßnahme machen zu können. Ein erheblicher Sanierungsbedarf bestehe an diesem Straßenabschnitt. Der Abschnitt ist 55 Meter lang und 6,30 Meter breit. "Dort besteht dringend Handlungsbedarf", bestätigte auch Bauamtsleiter Uwe Dietz. Aus finanziellen Gründen habe der Rätzlinger Ortschaftsrat diese Maßnahme in der Vergangenheit immer zurückgestellt.

Der Rätzlinger Edwin Wietig (UWG), Mitglied des Stadtrates, fragte nach, ob es sich bei der Kostenschätzung wirklich um die Komplettmaßnahme handelt. Dies bestätigte die Bauamtsmitarbeiterin: "Es geht um die Oberflächenentwässerung, die Fahrbahn, den Gehweg, die Zufahrten, die Oberbodenandeckung und die Beleuchtung - also die komplette Maßnahme."

Einheitsgemeinde-Bürgermeisterin Silke Wolf (Die Linke) ergänzte: "Der Zustand der Straße ist sehr schlecht. Wie nachher die Haushaltsplanung aussieht, müssen wir abwarten. Aber wegen der Priorität muss die Straße gemacht werden, denn dort befinden sich schließlich der Zahnarzt und ein Frisörsalon."

Einig war sich der Bauausschuss, dass die Maßnahme für den Haushaltsplan 2014 angemeldet und mit eingearbeitet werden soll. Wie genau die Ausführung der Straßenbauarbeiten erfolgen soll, stehe noch nicht fest.