Weferlingen l Der Vorstand des Bürgervereins Weferlingen bereitet die Jahreshauptversammlung vor, die für Freitag, 21. Februar, geplant ist. Der Mitgliederzuwachs seit der Gründung des Vereins im Januar 2008 sei erfreulich, sagt Vereinsvorsitzender Gerald Wolters, die Zahl steige langsam, aber stetig. Der Verein wurde als Bürgerverein Fachwerk gegründet und ist aus der Arbeitsgruppe Fachwerk hervorgegangen, die im Juni 2006 entstand. Der Name Bürgerverein wurde gewählt, um an die Traditionen des 1896 in Weferlingen aus der Taufe gehobenen Bürgervereins anzuknüpfen.

Das ursprüngliche Ziel, sich der Deutschen Fachwerkstraße anzuschließen, ist an bestimmte touristische Vorgaben wie Anzahl von Gästebetten gebunden, die derzeit nicht erfüllt werden können, dennoch bleiben die Aktiven beharrlich an ihrem Vorhaben dran, den Ort voranzubringen. Dabei geht es besonders um Denkmalpflege, jedoch immer mit Blick auf die heutige Zeit.

Der Verein fusionierte 2010 mit dem Kulturverein, heißt seither nur noch Bürgerverein und kümmert sich seither intensiv um das Heimat- und Apothekenmuseum wie auch um den grauen Harm, der im September 2012 als Aussichtsturm eingeweiht wurde.

Das Museum und der Aussichtsturm werden von Ende März bis Ende Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die neue Saison beginnt am 23. März. Dann soll eine neue Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotografien eröffnet werden, die Joachim Hoeft in den 1980er Jahren in Weferlingen aufgenommen hat.

An diesem Tag soll auch das obere Podest im Turm versteigert werden. Der größte Teil der Stufen im Grauen Harm wurde bereits symbolisch verkauft, der Erlös fließt in die Denkmalpflege. Der Bürgerverein hat sich zum Ziel gesetzt, das Mausoleum an der evangelischen Kirche zu sanieren. Dafür muss zunächst ein Gutachten erstellt werden.