Seniorennachmittage, Stammtische, Sport, Kabarett, Musik, Ausstellungen - die Bandbreite kultureller Angebote in Flechtingen ist vielfältig. Dank des Familienkonzeptes konnten im vergangenen Jahr noch viele Termine für junge Familien hinzukommen.

Flechtingen l Erste positive Impulse haben sich aus dem Familienkonzept der Gemeinde Flechtingen herauskristallisiert. Vor gut einem Jahr startete die Gemeinde mit dem Projekt für mehr Familienfreundlichkeit, holte sich interessierte Bürger und Vereine ins Boot, um die Ideen und ihre Umsetzung auf breite Schultern verteilen zu können.

Wo klemmt es auf den Spielplätzen oder im Park? Was wird noch benötigt? Welche zusätzlichen Angebote sollen speziell für junge Familien noch initiiert werden.

Im eigens ins Leben gerufenen Familienbeirat wurden mehrere Vorschläge unterbreitet, wie das Leben in der Gemeinde noch vielfältiger und zugeschnitten auf junge Familien gestaltet werden könnte. Jährlich sollen neue Ideen und natürlich das bereits Erreichte und die Ergebnisse auf den Tisch.

Kora Duberow von der Gemeinde Flechtingen konnte Einiges aufzählen, was von den ersten Ideen bereits in die Tat umgesetzt wurde.

Babyschwimmen auf vielfachen Wunsch der jungen Mütter

Der Wunsch nach einem Baby- schwimmen konnte dank der guten Zusammenarbeit mit den Median-Kliniken ebenso realisiert werden wie ein Babymassagekurs zur Entspannung und zum Wohlbefinden des Nachwuchses.

Junge Mütter und Väter treffen sich regelmäßig mit ihren Neugeborenen im Haus der Jugend und Vereine, um Erfahrungen austauschen zu können und den Steppkes erste Kontakte mit Gleichaltrigen zu ermöglichen.

Der Ausbau des Schul- zentrums schreitet mit der Entkernung und Sanierung des leerstehenden Sekundarschulteils voran. Langfristig soll so der Schulstandort Flechtingen gesichert und nach den modernsten Lehrmethoden ausgerichtet werden, und das behindertengerecht, damit auch Kin der mit Handicap eine Chance haben, vor Ort eine Schule besuchen zu können. Auch die Suche nach einem Namen für die künftig neue Grundschule konnte gestartet werden.

Auf Anregung der Flechtingerin Silke Schulz konnte das erste Flechtinger Adventsumsingen erfolgreich durchgezogen werden. Jeden Abend stellte eine andere Familie oder Institution Zeit, Platz, Glühwein und Tee zur Verfügung, um eine halbe Stunde lang gemeinsam die Adventszeit zu genießen. Schnell wurden daraus auch mal ein oder zwei Stunde Geselligkeit mit Gesang und Gemütlichkeit.

Dieses neue Angebot zeigte, dass nicht nur die Kommune etwas auf die Beine stellen muss, sondern dass jeder daran mitwirken kann.

Für dieses Jahr sieht es aus finanziellen Erwägungen heraus nicht so gut aus mit Investitionen in Sachwerte. Die Mittel der Gemeinde sind aufgrund der angespannten Haushaltslage äußerst begrenzt. Trotzdem freut sich der Familienbeirat über weitere neue Ideen und möchte seine Arbeit kontinuierlich fortsetzen. Auch kleine Vorschläge oder solche, die zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden können, sind willkommen.

Ein Wunsch des Hortes konnte Bürgermeister Dieter Schwarz bereits beisteuern. Die Erzieher wünschen sich nämlich einen frischen Anstrich für ihre Räume.