Das Ampellicht an einer der am stärksten befahren Kreuzungen in der Gemeinde ist seit Wochen aus. Über den Zustand an der Irxleber Autobahnauffahrt klagte Leser Peter Nipko aus Wellen auf ironische Art.

Irxleben l Nach mehr als vier Wochen wird wohl jeder Autofahrer erkannt haben: An der südlichen Irxleber Autobahnauffahrt geht es auch ohne funktionierende Ampel, schreibt Peter Nipko in einem Leserbrief und fragt mit einem Augenzwinkern: "War es im Januar zu kalt oder im Februar zu mild, um notwendige Reparaturen durchführen zu lassen? Oder fehlt es wegen der Olympischen Spiele in Sotschi vielleicht an den erforderlichen Elektronik-Ersatzteilen? So genau weiß das wohl niemand." Nipko schreibt von unzumutbaren Zuständen und vermutet auch ein Zuständigkeitsproblem zwischen dem Landkreis Börde und der Landesstraßenverwaltung in Magdeburg.

Wochen langes Warten auf den neuen Schaltschrank

Nichts dergleichen. "Es soll an einem fehlenden Schaltschrank liegen. Das hat mir die für Landesstraßen zuständige Straßenmeisterei in Ebendorf erklärt", teilte der Bauamtsleiter der Hohen Börde, Rüdiger Schmidt, der Volksstimme mit.

Auch im Irxleber Rathaus haben sich Schmidt zufolge mehrere Bürger über die ausgeschaltete Ampel beklagt und nach den Ursachen gefragt.

Licht ins Ampeldunkel bringt Hubertus Schubert, Leiter der zuständigen Straßenmeisterei in Ebendorf. "Ursache für die nicht funktionierende Ampel ist ein Verkehrsunfall am Silvestertag. Dabei wurde erheblicher Schaden an den Elektroanlagen angerichtet. Die Firma, die uns für die Behebung der Schäden ein Angebot unterbreitet hat, hat Probleme mit der Lieferung eines Schaltschrankes. Der wird am Donnerstag installiert. Wir rechnen damit, dass spätestens ab der kommenden Woche die Ampel wieder blinken wird."

Ab der nächsten Woche soll es wieder blinken

Sollte es damit nichts werden, hat Peter Nipko einen süffisanten Vorschlag: "Abbau der gesamten Lichtanlage, gegebenenfalls auch Abbau der Verkehrsschilder. Das spart Geld für die Unterhaltungsmaßnahmen und entlastet die öffentlichen Haushalte. In Spitzenzeiten könnte ein Polizeibeamter die Verkehrsregelung übernehmen. Dann wäre die Polizei auch mal wieder vor Ort."