Von Sebastian Prill

Haldensleben l Den Mitarbeitern der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuz in Oebisfelde ist vom Geschäftsführer des Kreisverbandes Börde, Ralf Kürbis, ein neues Fahrzeug übergeben worden. Der Neupreis des Wagens liegt üblicherweise bei etwa 120000 Euro. Weil dessen Vorgänger einen Motorschaden hat, konnten Teile von dessen Ausrüstung für den neu beschafften Wagen weiterverwendet werden. Daher kostete das Fahrzeug weniger. Der Transporter ist in Schönebeck für die besonderen Aufgaben im Rettungsdienst ausgerüstet worden.

Mehr Platz für Patienten, Retter und Sanitätsmaterial

Der Neue ist geräumiger als das Vorgängermodell, worüber sich vor allem Rettungsassistent David Kuhne freut. "Weil in dem Wagen mehr Platz ist, können die Mediziner in einem Gang neben der Trage arbeiten und trotzdem alle Geräte und wichtigen Materialien schnell erreichen", sagt Kuhne.

Zusätzlich zum verbesserten Platzangebot gibt es in dem Fahrzeug zwei computer- gesteuerte Fächer, das eine kann gekühlt, das andere warm gehalten werden. "Dadurch können Medikamente optimal gelagert werden", erklärt Ralf Schmidt, Leiter des Rettungsdienstes.

Innenleben kann für besondere Notfälle angepasst werden

Die ausgefeilte Ausstattung soll den Rettungskräften viel Arbeit abnehmen. Das Fahrzeug ist sehr gut gefedert und bietet einen Seitenwind-Assistent, der den großen Wagen bei starkem Wind stabilisiert. Der Tragetisch kann den Notfällen angepasst werden: "Das ist besonders bei Patienten wichtig, die in einer bestimmten Lage transportiert werden müssen", erklärt David Kuhne.

Geplant ist, dass der neue Rettungswagen für sechs Jahre seinen Dienst in der Region um Oebisfelde versieht. Bis zu 150000 Kilometer werden mit dem Fahrzeug dabei pro Jahr zurückgelegt.