Dorst (aro) l Zur Gefahrenabwehr und um Platz auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses zu schaffen, fällten sieben Brandschützer und Helfer in Dorst fachgerecht einige Bäume. "Die vier Lärchen mussten weg. Sie hatten eine Höhe von bis zu 16 Meter erreicht. Die Gefahr war zu groß, dass die Bäume umfallen, jemanden verletzen oder irgendwo drauf krachen könnten", sagte Dirk Spitzner, Leiter der Dorster Wehr.

"Diese Bäume hat mein Vater Günter Röhl vor 29 Jahren gepflanzt", erzählte Burkhard Röhl mit ein wenig Wehmut. Er zeigte auf ein Bild, auf dem die Bäume noch zu sehen sind. Aber auch Röhl war sich sicher, dass die Bäume nun weichen mussten. Das Gerätehaus steht schon viel länger als 29 Jahre. "Ganz früher war es nur eine Art Scheunenunterstand. Damals wurden die Verstorbenen, bevor sie beerdigt wurden, dort aufgebahrt. Dann wurde das Gerätehaus erneuert", erinnerte sich Spitzner.

Nach gut zweieinhalb Stunden war der Baumfälleinsatz beendet. Nach getaner Arbeit gab es eine heiße Erbsensuppe, die Fred Spitzner als Meisterkoch zubereitet hatte.

Die Männer der Dorster Wehr haben sich seit einigen Jahren im Besonderen auf den Umgang mit Motorkettensägen spezialisiert. Oft werden die Dorster zum Beispiel bei Sturmschäden zu Einsätzen gerufen, bei denen die Motorsägen gebraucht werden.

Eine Jahreshauptversammlung führen die Dorster Brandschützer am Sonnabend, 1. März, um 19 Uhr im Versammlungsraum des Schlosses durch. Unter anderem werden dann Helfer des Hochwassereinsatzes vom vergangenen Jahr geehrt.