Bornstedt l Gut 34000 Euro mehr als angenommen wird der grundhafte Ausbau der Kleinen Straße in Bornstedt kosten. Grund ist das Ausschreibungsergebnis für die Bauleistungen. Der Hauptausschuss hat die überplanmäßige Haushaltsausgabe bereits bestätigt.

Im Oktober 2013 hatte die Förderbehörde des Landes Fördermittel von knapp 193000 Euro bewilligt. Ursprünglich hatte die Gemeinde Kosten von 344000 Euro für den Ausbau der Kleinen Straße, einschließlich der Fördermittel, angenommen.

Doch das günstigste Angebot seitens der sich bewerbenden Baubetriebe fiel höher als erwartet aus. Knapp 378000 Euro wird das Straßenbauvorhaben in Bornstedt nun kosten. Zusätzliche Fördermittel entsprechend der gestiegenen Ausbaukosten sollen laut Angaben der Verwaltung nachträglich beantragt werden.

Die Bauanlaufberatung soll bereits am Dienstag, 4. März, in Bornstedt erfolgen. Anschließen sollen laut Angaben des Bauamtes die Anlieger über den weiteren Fortgang des Straßenausbaus informiert werden.

Nach der Bestätigung der Finanzierung der Mehrkosten durch den Hauptausschuss des Gemeinderates dankte Bornstedts Ortsbürgermeister Andreas Arnecke der Gemeinde für die Unterstützung. Mit den Anliegern hatten Bauplaner, Ortschaftsrat und Bauamt bereits zuvor die wesentlichen Details des Straßenbauprojektes besprochen.

Danach wird die Gemeinde vor dem eigentlichen Straßenbau die Regenentwässerung erneuern. Grund dafür ist der marode Zustand des alten "Bürgermeisterkanals". Anschließend wird die Kleine Straße in kompletter Länge - vom Einmündungsbereich Breite Straße bis zur Mündung auf die Hauptstraße - grundhaft ausgebaut. Auf drei Metern Breite wird die Fahrbahn mit Betonstein befestigt. An beiden Seiten der Fahrbahn wird eine neue Gosse für die Entwässerung sorgen. Damit ergibt sich eine optische Gesamtfahrbahnbreite von vier Metern. Die Nebenflächen werden mit Natursteinpflaster befestigt. Nebenflächen und Fahrbahn werden als Mischfläche ausgewiesen und sind lediglich durch einen überfahrbaren Tiefbord voneinander getrennt. Die Grundstückszufahrten werden mit dem selben Betonstein befestigt wie die Fahrbahn, die Zuwegungen zu den Hauseingängen werden mit rotem Betonstein gepflastert. Die beiden Einmündungsbereiche sollen mit großflächigem Natursteinpflaster gestaltet werden. Die vorhandenen Grünflächen werden gestalterisch aufgefrischt.

Zur optischen Tempozügelung soll an zwei Stellen der Kleinen Straße die Pflasterfarbe gewechselt werden. Eine an diesen Stellen ursprünglich von den Planern vorgeschlagene Aufpflasterung eines "Raser-Buckels" haben die Anlieger abgelehnt. Sie hatten an diesen Stellen Lärmbelästigung befürchtet.