Landkreis Börde (tj) l Die Börde-CDU hat mit den Vorbereitungen für die Kreistagswahl begonnen und startet somit in die heiße Phase des Wahlkampfes. Auf einer Mitgliederversammlung im Wolmirstedter Katharinensaal stellten die 103 stimmberechtigten Mitglieder die Kandidatinnen und Kandidaten für die einzelnen Wahlbereiche auf.

Begrüßt wurden sie vom Landesvorsitzenden Thomas Webel. Dieser stimmte die Mitglieder auf den bevorstehenden Wahlkampf ein und verwies dabei auf die Bedeutung einer verlässlichen Kommunalpolitik für die Entwicklung in der Börde. Kreisvorsitzender Holger Stahlknecht zog in seinen Eröffnungsworten eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit der Kreistagsfraktion und untermauerte den Anspruch der CDU, die Volkspartei im ländlichen Raum zu sein.

Anschließend ging es darum, die Kandidaten der sieben Wahlbereiche nach vorangegangenen Diskussionen in den Ortsverbänden per Abstimmung zu bestätigen. Mehrheitlich und ohne große Verzögerung wurden die vorgeschlagenen Kreistagskandidaten auf den Listen gewählt. Keine Überraschung war unter anderem die Wahl des Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens auf Listenplatz eins des Wahlbereichs 4 oder die Wahl der Landtagsabgeordneten Gabriele Brakebusch, Ralf Geisthard und Kay Barthel auf die ersten Listenplätze ihrer Wahl- bereiche.

Die Zeit zwischen den Wahlgängen nutzten die Mitglieder für intensive Gespräche unter anderem zur aktuellen Frage der Schulentwicklung im Land. Auch der Spitzenkandidat der CDU zur Europawahl, Sven Schulze, nutzte die Gelegenheit, um sich den Mitgliedern zu empfehlen. Er zeigte sich in einem Statement von der europäischen Idee überzeugt und stellte seine Kampagne mit dem Motto "Die Zukunft Europas gestalten" vor.

Nach einem zweieinhalbstündigen Wahlmarathon standen die 69 Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag fest. Kreisvorsitzender Holger Stahlknecht zeigte sich sehr zufrieden mit der Wahl. Er bekräftigte das Ziel der Börde-CDU, mit dem geschaffenen personellen und inhaltlichen Angebot die Menschen für sich gewinnen zu wollen und auch in Zukunft stärkste politische Kraft im Landkreis Börde zu bleiben.

   

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