Die Klüdener Feuerwehr lässt bei der Jahreshauptversammlung das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Insbesondere das Hochwasser im Juni hat für außerordentliche Belastungen bei den Wehren gesorgt. Aber auch bei Bränden haben die Klüdener ihre Einsatzbereitschaft gezeigt.

Klüden l Im vergangenen Jahr wurde die Klüdener Feuerwehr zu vier Einsätzen gerufen. "Wir rückten nicht nur zum Hochwasser im Juni aus, sondern fuhren auch zu einem Brand des Schafstalles nach Zobbenitz, zu einem brennenden Getreidefeld und zum Löschen eines Baumstumpfes", blickte Wehrleiter Andreas Brandt bei der Jahreshauptversammlung im Sportlerheim zurück.

Die Wehr verfügt über 26aktive Kameraden. Diese Zahl sei erfreulich, so Brandt. Natürlich seien immer Neuzugänge willkommen, um eventuelle Lücken zu schließen.

Aber auch im gesellschaftlichen Miteinander lassen die Brandschützer nichts anbrennen. Deshalb waren sie bei der Gestaltung von Veranstaltungen, wie beim Osterfeuer, beim Pfingstbaumaufstellen, beim Volksfest und beim Weihnachtsmarkt dabei. Außerdem hatten die Klüdener Feuerwehrleute eine Fahrt nach Dresden organisiert. Die Ärmel hatten die Brandschützer beim Ausbau des Schulraumes hochgekrempelt.

"Im letzten Jahr wurde unser Löschfahrzeug technisch überprüft. Außerdem haben alle Kameraden erfolgreich die Funkausbildung absolviert", zog Brandt Bilanz.

Geplant ist für 2014 der Einbau einer neuen Heizung im Feuerwehrgerätehaus. Außerdem gilt es einen neuen Saugbrunnen beim Rinderstall anzulegen.

Kay Reichart, der 2013 als Jugendfeuerwehrwart tätig war, bilanzierte: "Wir haben eine Kinderfeuerwehr mit sieben Mädchen und Jungen gegründet." Außerdem verkündete Reichart, dass die Jugendfeuerwehr Klüden/Zobbenitz drei Mal den ersten Platz bei Löschangriffsübungen und gleichfalls den ersten Platz beim Kreisausscheid erkämpft hatte. Bei den Wasserspielen in Meitzendorf ging die Jugendfeuerwehr als Siegermannschaft vom Platz. Nicht ganz so gut lief es beim Fußballturnier, bei dem das Team nur den sechsten Platz belegte.

Positiv wertete der Jugendfeuerwehrwart auch das Zeltlager der Verbandsgemeinde Flechtingen, das Kinder und Jugendliche aus nah und fern in Klüden aufgeschlagen hatten.

Reichart bat darum, sein Amt als Jugendfeuerwehrwart abgeben zu können. Seine Aufgabe als Kreisjugendfeuerwehrwart und seine beruflichen Anforderungen würden ihn voll und ganz beanspruchen. Einstimmig verlief daher die Wahl des neuen Jugendwarts. Roland Peters nahm die Funktion an. Blumen und Urkunden gab es auch für Helmut Schulze, Siegfried Wendt und Ottmar Schmicker, die seit 40 Jahren aktiv in der Klüdener Feuerwehr mitarbeiten. Bei einem gemütlichen Beisammensein schmiedeten die Brandschützer neue Pläne.

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