Einen Brand in der Küche des Bebertaler Sportlerheims konnte die Ortsfeuerwehr am Sonntagnachmittag zügig löschen. Die Küche ist nicht mehr zu retten. Doch es hätte noch schlimmer kommen können.

Bebertal l Hätte sich das Feuer in den Nachtstunden ausgebreitet, würde vom Bebertaler Bürgerhaus samt Feuerwehrgerätehaus und Sportlerheim sicherlich nichts mehr stehen. Da ist sich Bebertals stellvertretender Ortsbürgermeister Christian Zielasko ziemlich sicher.

Am Sonntagnachmittag löste ein Mitglied des Sportvereins den Brandmelder am Sportlerheim aus. Die Sirene heulte auf. Der Mann wollte laut Quellen der Volksstimme Trikots zum Waschen in das Vereinsdomizil bringen und hatte bei seiner Ankunft starke Rauchentwicklung im Gebäudeinneren bemerkt.

Feuerwehr rückte mit 26 Kameraden an

Nur wenige Minuten nach dem Sirenenalarm waren die ersten sechs Bebertaler Feuerwehrleute vor Ort. In der Folgezeit erhöhte sich die Zahl der Einsatzkräfte auf 26. Mit zwei Löschfahrzeugen bekämpfte die Ortsfeuerwehr den schwelenden Brand im Inneren, stellte die Wasserversorgung aus Hydranten sicher. "Rauch hatte sich im ganzen Gebäude ausgebreitet. Die Löschtrupps rückten mit Atemschutzgeräten vor und brachten den Brandherd in der Küche unter Kontrolle. Nach dem Löschen haben wir sämtliche Räume mit Lüftern entraucht", berichtete gestern Ortsfeuerwehrleiter Nico Jerche. Die Einsatzleitung hatte sein Stellvertreter René Wendt.

Polizei ermittelt noch die genaue Brandursache

Das Feuer hatte die Küchenräume nicht verlassen, der Rauch hinterließ im Versammlungsraum des Sportvereins und im Foyer einen Rußteppich und in den übrigen Räumen des Sozialtraktes einen bis gestern anhaltenden Qualmgeruch.

Neben den Sportlerräumen gehören auch eine Multifunktionshalle und das Gerätehaus der Feuerwehr zum Komplex des Bürgerhauses Bebertal. Zur Zeit der Brandentwicklung ist nach bisherigen Erkenntnissen niemand im Gebäude gewesen.

Der entstandene Schaden beträgt laut Polizeiangaben etwa 15000 Euro. Die genaue Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Das Sportlerheim ist Eigentum der Gemeinde Hohe Börde und an den Sportverein vermietet. "Die Gemeinde ist für solche Fälle natürlich versichert", erklärte gestern Gemeindebürgermeisterin Steffi Trittel.