Ein Dutzend Männer des Fördervereins der Feuerwehr Berenbrock sind zu einem besonderen Einsatz ausgerückt. Ihre Mission ist es, das alte Wohnhaus, das direkt am Dorfgemeinschaftshaus angrenzt, zu entkernen. Die öffentlichen Räume sollen für die Gemeinschaft verschönert werden.

Elsebeck l Hochbetrieb herrscht auf dem Gelände des Dorfgemeinschaftshauses, dem ehemaligen Kindergarten, in Elsebeck. Mit schwerer Technik und Handwerksgeräten rücken Mitglieder des Fördervereins der Feuerwehr Berenbrock an. Schon seit vielen Jahren kämpfen die Elsebecker darum, einen geselligen Ort für die Gemeinschaft zu schaffen.

Das Gebäude befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Das Gebäude entspricht schon längst nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Die ehemalige Kindertagesstätte wird trotz des schlechten Zustandes noch rege zu öffentlichen Veranstaltungen von den Elsebeckern genutzt. Auch die Jugend hat seit dem vergangenen Jahr unter dem Dach ihr Domizil.

"Wir hatten uns am 31. Januar bei unserer Vereinsversammlung dazu bekannt, dass wir das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus erhalten wollen", erklärt Volker Preetz, Vorsitzender des Feuerwehrvereins.

Beim ersten Arbeitseinsatz wird die alte Wohnung, die zum Areal gehört, entkernt. Die Schränke werden rausgetragen und die Dielen rausgerissen. Es erfolgt eine Grobtrennung von Holz und anderen ausge- dienten Baumaterialien.

Preetz und auch Wehrleiter Torsten Germer freuen sich über die rege Beteiligung.

Der vordere Teil des Gebäudekomplexes, der noch genutzt wird, bleibt natürlich stehen.

"Wir werden heute die alte Wohnung ausräumen und auch die alten Utensilien des Kindergartens entfernen. Als nächsten Schritt können wir die Demontage der Hausanschlüsse vornehmen", schildert Preetz. Im Mai soll dann die einstigen Wohnung total abgerissen werden. Auch der Abriss des Dachstuhls und des Schornsteins soll in Eigenregie der Elsebecker erfolgen. "Die Wände müssen dann aber aus Sicherheitsgründen von einer gewerblichen Firma mit großer Technik abgetragen werden", weiß Preetz.

Die Giebelwand zum angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus soll später erneuert werden, damit das Gebäude wieder dicht ist. "Wir hoffen, dass die Gemeinde uns jetzt auch unterstützt. Wir tun alles, was nach unseren Kräften möglich ist. Aber die Gemeinde muss das Projekt ja auch finanziell untersetzen", erklärt der Vorsitzende. Nach mehreren Stunden Schufterei klingt der Einsatz der tatkräftigen Männer mit einem gemütlichen Beieinander und mit einem Grillwürstchenessen aus.