Mehrere DFB-Mobile touren durch ganz Deutschland, um mit Nachwuchstalenten im Fußball zu trainieren. Trotzdem ist es ein Glücksfall, wenn es mit einer Trainingseinheit klappt. Weferlingen hatte Fortuna auf seiner Seite.

Weferlingen l Den fußballerischen Nachwuchs von morgen hat der Deutsche Fußballbund (DFB) im Visier. Darum touren deutschlandweit DFB-Mobile durch das Land und fördern die Fußballbegeisterung und das Talent. Einen Termin dafür zu bekommen, ist ein Glückstreffer. Weferlingen hatte es aber für seine Grundschüler geschafft.

Nach Weferlingen hatte es Tahnee Tjeerdsma und Juliane Rath verschlagen. Die beiden sind Sportstudentinnen aus Magdeburg und lieben es in ihrer Freizeit, mit dem DFB-Mobil unterwegs zu sein, um Training am und mit dem Ball anzubieten.

Die beiden jungen Frauen fahren mit dem DFB-Fahrzeug und Maskottchen Paule in ganz Sachsen-Anhalt Schulen und Sportvereine an, die sie gebucht haben. "Das macht Spaß und lässt sich gut mit unserem Studium vereinbaren", berichtet Tahnee, die Sportingenieurwesen studiert. Juliane hingegen will in Richtung Lehramt und studiert da Sport und Technik. Gute Voraussetzungen also, um mit den jungen Leuten Fußball zu trainieren.

16 Jungen aus den 3. und 4. Klassen der Grundschule Weferlingen waren zum besonderen Training zugelassen.

"Zu unserer Mannschaft heute gehören in erster Linie die elf Jungen, mit denen wir im vergangenen Jahr die Schulmeisterschaften im Fußball in Bregenstedt gewinnen konnten", sagte Lehrer Michael Bode, der ebenso wie die Schüler das Training aufmerksam verfolgte und viele Fotos schoss.

Zur Mannschaft hatte Schulleiterin Sabine Nieber dann noch einige Jungen benannt, die sich in der Vergangenheit ebenfalls durch ihre sportlichen Leistungen hervorgetan hatten.

Juliane Rath begann mit den Weferlinger Schülern das Aufwärmtraining. Neben dem Spaß wurden auch gleich so wichtige Kompetenzen wie Teamgeist und Zusammenspiel geübt. Den Ball der ersten Übungen mit dem "runden Leder" übernahm dann Tahnee Tjeerdsma, die mit allen vier Gruppen das Ballgefühl auf unterschiedliche Weise auf die Probe stellte.

Im Laufe des Unterrichtsblockes wurden die Aufgaben zunehmend kniffliger, aber die Jungen bewiesen, dass sie voll bei der Sache waren und bis zuletzt durchziehen wollten. Schließlich hat man nicht alle Tage so eine Chance zu trainieren und zu beobachten.