Viel vorgenommen haben sich die Hödinger für ihre Feierlichkeiten zum 750-jährigen Ortsbestehen Ende August. Deshalb sind sie auch schon jetzt in vollem Gange, um alles vorzubereiten. Am Sonnabend gab es einen großen Frühjahrsputz auf dem Sportplatzgelände.

Hödingen l Obwohl bis Ende August noch ein wenig Zeit bleibt, sind die Hödinger in Vorbereitung ihrer 750-Jahr-Feier schon mächtig am Wirbeln.

Die bunten Wimpel, die zum Fest an den Straßen als Schmuck angebracht werden sollen, sind in unzähligen Stunden an der Nähmaschine aus vielen bunten Stoffen entstanden. Einen ganzen Korb voll davon gilt es nun, auf lange Bänder aufzufädeln. Dafür sind die Frauen des Dorfes in den Saal des Sportlerheimes gezogen, denn dort gibt es mehr Platz, um die langen Ketten auszubreiten.

Eine mühselige Arbeit, gerade dann, wenn die Stoffe doch sehr stabil und rutschfest sind, stellten die fleißigen Fädler sehr schnell fest. Bis zu 24 Meter, so hatten die Messungen der Männer an den Zäunen entlang der Hauptstraße ergeben, müssen die Ketten lang sein. Wenn das aber nicht so wie gedacht klappt, wird improvisiert. Zwei aneinander geknotete Ketten würden es schließlich auch tun.

Unterdessen sind die Männer bereits zum dritten Mal auf dem weitläufigen Sportplatzgelände im Einsatz. Da gibt es insbesondere auf den Grün- und Beetflächen sowie an den Bäumen viel zu tun. Bereits zum dritten Mal haben sich die Hödinger zum Frühjahrsputz versammelt, um den künftigen Festplatz für die Feierlichkeiten zu rüsten. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr üben sich gleichzeitig im sachgerechten Umgang mit der Motorkettensäge. Aus gefällten Kiefern gestalten sie als Ausbildungsübung Schwedenfeuer.

Zu den Höhepunkten des Festwochenendes vom 28. bis 31. August gehören die Einweihung eines Gedenksteins und ein Festumzug durch das Dorf.

Der Gedenkstein soll im Ortskern gegenüber vom Dorfgemeinschaftshaus seinen Ehrenplatz finden und mit einer Inschrift an das Jubiläum 2014 erinnern.

Die offizielle Eröffnung des Festwochenendes soll am Freitag erfolgen. Nach einem Gottesdienst gibt es eine abendliche Veranstaltung für geladene Gäste. Alle Einwohner und Besucher kommen dann noch bei einer Kino-Open-air-Vorstellung auf ihre Kosten.

Die Hödinger hoffen, dass für ihren Festumzug am Sonnabend viele Beteiligte auch aus den umliegenden Orten dabei sein werden. Vom Festumzug in Oebisfelde am 5. Juli, wo sich ebenfalls viele Einwohner der Einheitsgemeinde einbringen können, könnte Hödingen profitieren.

Wenn sich der Umzug am Vormittag in Bewegung setzt, sollen schließlich auch noch einige Hödinger und ihre Gäste die Straßen säumen, um das Spektakel betrachten zu können.

Der Umzug leitet in die Mittagszeit über. Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt sein. Bei einem bunten Nachmittag kommt dann der Festplatz am Sportplatz ins Spiel, wo Hüpfburg, Sport- und Spiel-angebote, ein Flohmarkt und Hubschrauberrundflüge vorgesehen sind. Der Abend gehört einer musikalischen Unterhaltung zum Tanzen, Zuhören und Genießen.

Am letzten Festtag, dem Sonntag, geht es schließlich mit einem Frühschoppen auf den Ausklang des Wochenendes zu.

Das Festkomitee der 750-Jahr-Feier, zu dem Vertreter aller Vereine und Institutionen gehören, freut sich jedenfalls auch jetzt noch über jeden, der sich aktiv mit einbringen möchte, sei es mit Ideen oder mit tatkräftiger Unterstützung bei den vielen Vorbereitungen, die in den kommenden Wochen noch zu leisten sein werden.

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