Der Tischtennis-Nachwuchs aus dem Landkreis Börde kam in Beendorf zu den Mini-Meisterschaften 2014 zusammen. Die Schüler hatten sich über Vereins- und Schulmeisterschaften qualifiziert.

Beendorf l Nach 39 Orts- und Schulentscheiden kämpften beim diesjährigen Kreisentscheid der Tischtennis-Mini-Meisterschaft im Landkreis Börde 108 Mädchen und Jungen um Medaillen und Platzierungen. Das Turnier, ausgerichtet vom Tischtennis-Kreisverband Börde in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Börde und dem TTC Beendorf, lockte nicht nur die 108 Teilnehmer, sondern auch viele neugierige Zuschauer nach Beendorf.

Der Kreisentscheid bildete den Höhepunkt der Tischtennis-Mini-Saison, was sich in einem guten Niveau bei den Partien der jungen Sportler widerspiegelte.

Seit September führte die Sportjugend Börde im gesamten Landkreis Orts - und Schulausscheide durch. "Ohne die Hilfe der ansässigen Vereine und Schulen wäre dieses Projekt in diesem Umfang nicht möglich gewesen", würdigte Thomas Keitel von der Sportjugend das örtliche Engagement.

Der TTC Beendorf, der wiederum seine Halle und Tische zur Verfügung stellte, trug durch eine Vielzahl von Schiedsrichtern und tollen Imbissangeboten zum Gelingen des Turnieres bei.

Mit leichter Verspätung wegen zahlreicher Nachmeldungen begrüßte Ralf Sacher, Geschäftsführer der Sportjugend Börde, die Teilnehmer und Zuschauer in der Halle. Jens Ackermann, Vorsitzender der Sportjugend Börde, fand motivierende Worte für die Sportler und unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Fortbestands der Schulen im Landkreis, damit auch Projekte wie die Tischtennis-Mini-Meisterschaft weiterhin in diesem Umfang stattfinden können.

In diesem Zusammenhang fand die offizielle Überreichung des symbolischen Schecks für die erneute Förderung des Projektes durch Matthias Kanther von der Volksbank Börde-Bernburg statt.

Anschließend begann die Gruppenphase. An insgesamt 16 Wettkampftischen erkannte man schon sehr früh das hohe Niveau, mit dem die jungen Sportler zu Werke gingen. Viele Partien waren heiß umkämpft und endeten nicht selten mit einem dritten Entscheidungssatz. So dauerte es etwa zwei Stunden, bis die Teilnehmer für die KO-Runde feststanden.

Dass die Spielqualität hier noch einmal zunahm, war nicht zu übersehen. Kleine Fehler oder feine Spielzüge entschieden nun über Sieg und Niederlage und sorgten oftmals für knappe Ergebnisse, so dass auch die Schiedsrichter mit höchster Konzentration agieren mussten.

Manche Eltern staunten nicht schlecht über die technischen und taktischen Leistungen ihres Nachwuchses. Nach etwa zwei Stunden spannender Ballwechsel konnten die Finalisten in den drei Altersklassen, getrennt nach Geschlechtern, zu Recht behaupten, sich gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchgesetzt zu haben.

Als dann auch das letzte packende Finale beendet und die Sieger ermittelt waren, konnte die mit Spannung erwartete Siegerehrung starten. Bei den Spielern wich die Anspannung, und Freude über ihren Erfolg machte sich breit. Begeisterte Eltern und Betreuer machten ausgiebig Gebrauch von ihren Fotoapparaten und hielten den Moment für ihre stolzen Schützlinge fest.

Für die Plätze 1 bis 3 gab es in jeder Altersklasse neben den Urkunden Pokale. Keiner ging leer aus. Bis zu den 8. Plätzen gab es Medaillen, für alle anderen eine Teilnehmerurkunde und kleine Preise.

Die Sportjugend Börde bedankt sich bei der Bank und bei den zahlreichen Vereinen, insbesondere dem TTC Beendorf, für die großartige Zusammenarbeit über die gesamte Tischtennis-Mini-Saison. Ebenso großer Dank gebührt den engagierten Eltern, Großeltern, Nachwuchstrainern und vor allem den Teilnehmern, die dieses Turnier durch ihre Freude am Tischtennissport und ihre große Einsatzbereitschaft zu einem spannenden und erfolgreichen Sportereignis machten.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen der Sportjugend Börde unter www.sportjugend-boerde.de.