Vor dem Karneval ist nach dem Karneval. Die Walbecker Karnevalisten haben gerade in ihrer Jahreshauptversammlung eine durchweg positive Bilanz gezogen. Aber sie blicken schon auf das nächste Jahr. Und sie grübeln über ein neues Motto.

Walbeck (aro) l Die Termine für die Karnevalssession 2015 stehen schon fest. Am 31. Januar, 7. und 14. Februar wird der Walbsche Hund wieder bellen, zum Kinderfasching lädt der Karnevalsclub für den 8. Februar ein. Und die Karnevalisten gehen davon aus, dass auch die nächste närrische Zeit so erfolgreich sein wird wie die Session, die hinten ihnen liegt. In der Jahreshauptversammlung konnte der Vereinsvorsitzende Thomas Wetteborn eine erfolgreiche Bilanz ziehen.

Er verwies auf drei ausverkaufte Veranstaltungen, in denen sogar noch ein Zusatztisch aufgestellt werden musste, mehr gehe nicht. Und die Gäste waren zufrieden - mit dem Programm und mit der Musik, denn an jedem Abend gibt es eine andere Musikrichtung zum Tanzen. "Ich höre in den nächsten Wochen häufig, wie es den Gästen gefallen hat", sagt Thomas Wetteborn, denn als Schonsteinfeger ist er in der ganzen Gegend unterwegs. Und die Freunde des närrischen Treibens kommen auch aus der ganzen Umgebung. Sogar aus Uthmöden waren in diesem Jahr Gäste da und eine Gruppe vom Hillersleber Bürgerhausverein, der auch Fasching feiert. "Wir hatten auch gute Unterstützung von Sponsoren, was uns natürlich bei den Kosten für die Kostüme sehr geholfen hat", sagt Thomas Wetteborn.

115 Mitglieder hat der Verein, die Gruppen sind stabil. Es gibt sogar Zuwächse. In den Tanzgruppen jedenfalls sind wieder Neue dazugekommen. "Bei uns kann man in jedem Alter tanzen", versichert der Vorsitzende, der Verein hat mehrere Tanzgruppen. Die Jüngsten im Verein sind sechs Jahre alt und gehen in die 1.Klasse. Das sind die "Hünde", in diesem Jahr ist die Gruppe der "Hünde" besonders groß. Sechs bis etwa zwölf Jahre alt sind die Mädchen. Und viele "Hünde" bleiben dem Karneval treu. Die älteste aktive Tänzerin ist Hille Keller, sie hat die Mitte der 60 überschritten und tanzt immer noch bei den Powerfrauen. Ähnlich hat das vor ihr übrigens auch schon Rosemarie Douillet geschafft. Beim Männerballett ist Paul Markgraf mit Anfang 60 nicht nur der Älteste, sondern auch der Dienstälteste. Aber Ulrich Schlüter und Martin Herrmann sind auch dicht dran. Und sie kommen gut klar mit den Jüngeren.

In diesem Jahr hatte das Männerballett, zu dem auch der Vereinsvorsitzende gehört, sich keinen Tanz wie sonst ausgedacht, sondern eher ein Showstück. Aber so konnten alle mit dabei sein, die auch mitmachen wollten, auch wenn sie kaum Zeit zum Proben hatten wie zum Beispiel Dietrich Kühne. Und Andreas Mörig kam gerade rechtzeitig zur Generalprobe von seinem Arbeitseinsatz im Ausland zurück.

Eine kleine Pause legen die Karnevalisten jetzt aber ein. Es wird eine interne Sommerfete geben, dann rüsten sie schon zum 3. Oktober. Da wird der Verein in diesem Jahr zum Frühstückessen einladen. Und im Oktober beginnen die ersten Gruppen schon wieder zu planen. Ideen gesammelt werden natürlich das ganze Jahr über.

 

Bilder