In Zusammenarbeit mit dem Kaliwerk Zielitz und dem Tourismusverband Colbitz-Letzlinger Heide bietet der Bergmannsverein "Scholle von Calvörde"von Mai bis September an jedem Sonnabend Haldenführungen an. Dafür sind keine Voranmeldungen erforderlich.

Start ist immer um 15 Uhr am Informationspunkt am Fuß der Halde 2. Die Zufahrt ist weiträumig ausgeschildert.

Den Teilnehmern wird wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk sowie die Mitnahme eines nichtalkoholischen Getränkes empfohlen.

Während der Führung informieren die Bergführer über den Kalibergbau und den Bergbaustandort Zielitz.

Zusätzliche Termine sind: 29. Mai, 9.30 Uhr, Haldenführung zum Himmelfahrtstag 20. Juli, 10 Uhr, Jubiläumswanderung 15 Jahre Bergtour 7. September, 10 Uhr, Herbstwanderung

Weitere Informationen unter www.kalimandscharo.com oder www.heideinfo.de

Zielitz l Das Interesse an den geführten Touren über die Rückstandshalde des Kaliwerkes Zielitz ist ungebrochen.

Zur Eröffnung der neuen Haldensaison kamen am Sonnabend 47 Besucher, um nach dem Schweiß treibenden Aufstieg, einen wunderbaren Rundblick vom Plateau des Kalimandscharo zu genießen.

Hauptpreis der Tombola ist eine Flasche "Kumpeltod"

Bis September bietet der Bergmannsverein "Scholle von Calvörde" an jedem Sonnabend diese Touren an. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Zum Start der Haldensaison hatten sich die Mitglieder des Bergmannsvereines etwas Besonderes einfallen lassen. So gab es für die Besucher die Möglichkeit, sich vor dem Aufstieg mit einem Steak oder Würstchen vom Grill zu stärken. Prominente Gäste der ersten Haldentour in diesem Jahr waren die Königin der Colbitz-Letzlinger Heide Regina I. und die Rogätzer Blütenkönigin Josephine I. Beide spielten noch vor dem Start der Haldentour Glücksfee. "Wir verlosen heute bei einer Tombola kleine Preise", verkündete Manfred Witzel, Vorsitzender des Bergmannsvereines, als er die Teilnehmer begrüßt hatte. Jedes der 47 Lose im Tombolatopf gewann. Zu gewinnen gab es beispielsweise ein Basecap, Souvenirgläser mit bunten Salzkristallen oder eine Taschenlampe. Hauptgewinn war eine Flasche "Kumpeltod". So wurde der akzisefreie Trinkbranntwein bezeichnet, den zu DDR-Zeiten die Bergleute als Deputat bekamen. "Der ist garantiert 30 Jahre gelagert", betonte Manfred Witzel schmunzelnd.

Dann gaben die beiden Bergführer Otto Schützenmeister und Gerd Henze das Startsignal. Rund zwei Stunden erklommen die Wanderer bei herrlichem Sonnenschein das Haldenplateau, umrundeten es und genossen dabei die herrliche Aussicht in alle Himmelsrichtungen.