Weferlingen (cbo) l Wenig erfolgreich war eine Begehung der Ortslage Weferlingen, die auf Anregung des Ortschaftsrates vor kurzem mit Vertretern der Verwaltung, der Polizei, des Straßenverkehrsamtes vom Landkreis und des Straßenbaulastträgers stattgefunden hatte.

Die Ratsmitglieder Volker Marquardt (CDU) und Dirk Kuthe (SPD) berichteten am Montag in der Ratssitzung, dass die ärgsten Löcher in der Oebisfelder Straße ausgebessert werden sollten. Just am Montag hatte diese Ausbesserung dann auch stattgefunden. Allerdings wurde in der Ratsrunde bezweifelt, dass diese Ausbesserung lange halten wird.

Eine Temporeduzierung in der Oebisfelder Straße auf 30 Kilometer/Stunde wurde von den zuständigen Vertretern abgelehnt. Sie sei aufgrund der Verkehrsbelastung nicht gerechtfertigt. Einzig ein Ausbau könnte hier Entlastung bringen, berichtete Dirk Kuthe, doch dann seien die Gemeinde und die Anwohner mit im Boot. Auf jeden Fall müsste ein neuer Bord gesetzt werden, damit die Straße überhaupt angefasst werden könne. Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang die Oberflächenentwässerung, die von zahlreichen Dachrinnen direkt auf den Gehweg in die Gosse geführt werde. Hier müsse gemeinsam mit dem Abwasserzweckverband nach einer Lösung gesucht werden, meinte Volker Marquardt. Schließlich sei die Aufgabe der Regenentwässerung an den Verband übertragen worden.

Eine Absenkung der Geschwindigkeit auf 30 Kilometer/Stunde wurde von der Beratungsrunde auch in der Magdeburger Straße abgelehnt.

Auch hier handele es sich wie in der Oebisfelder Straße um eine Landesstraße. Diejenigen, die hier rasen würden, seien oft nicht die Auswärtigen, sondern einheimische, lautete nach Informationen der beiden Ratsmitglieder ein Argument. Einzig der Vorschlag der Weferlinger, die Kraftfahrer mit einer Geschwindigkeitsanzeige auf ihr Tempo aufmerksam zu machen, fand Zustimmung.

Knackpunkt: Eine solche Tafel wird nicht finanziert, sondern müsste von der Gemeinde oder über Sponsoring getragen werden.