Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen ist gewählt. 28 Plätze werden in dem Gremium besetzt, in dem die CDU mit 10 Sitzen die stärkste Kraft ist. Neben Mitglieder, die bereits Amtszeiten im Stadtrat hinter sich haben, sind auch Vertreter dabei, die erstmalig in dem Gremium sitzen.

Oebisfelde-Weferlingen l Die sprichwörtliche Qual der Wahl hatten am Sonntag die Wahlberechtigten in der Stadt Oebisfelde-Weferlingen. Neben Europawahl, Kreistagswahl und Ortschaftsratswahlen stand in den Orten auch die Gemeinderatswahl an. 86 Kandidaten hatten sich in beiden Wahlbereichen der Einheitsgemeinde insgesamt für das Gremium beworben.

Ziemlich schnell kristallisierte sich bei der Auszählung die CDU als stärkste Kraft im Stadtrat heraus, sie erhielt 35 Prozent der Stimmen. Maßgebend werden im Stadtrat auch weiterhin die SPD, die 25,8 Prozent der Stimmen erhielt und die UWG mit 19,8 Prozent sein. Drei Sitze in dem Gremium erhält Die Linke, die 11,4 Prozent der Stimmen erhielt. Für jeweils einen Sitz hat es hingegen bei den Grünen mit 2,6 Prozent sowie der Piratenpartei mit 3,8 Prozent gereicht. Die FDP erreichte mit 1,7 Prozent der Stimmen keinen Platz im Stadtrat.

Die meisten Stimmen konnte bei der Wahl Karsten Schindler auf sich vereinen. Der Oebisfelder erhielt 1423 Stimmen. Über die 1000 Kreuze kamen außer ihm nur zwei weitere Bewerber, nämlich Hans-Werner Kraul aus Weferlingen mit 1142 Stimmen und Michael Heiligtag aus Siestedt mit 1040 Stimmen. Für viele der gewählten Vertreter wird es nicht die erste Amtszeit im Stadtrat der Einheitsgemeinde sein. Zwölf Kandidaten werden jedoch die erste Legislaturperiode in dem Gremium verbringen. So wird beispielsweise für die Piraten Marc Blanck in den Stadtrat einziehen, der zuvor noch in keinem Gremium mitgearbeitet hat. Andere Kandidaten, wie Bogumila Jacksch, Heike Peters oder Doreen Wienecke sind vielen Bürgern bereits durch Mitgliedschaften in Ortschaftsräten bekannt, arbeiten jedoch erstmalig im Stadtrat mit. So wird auch Oebisfeldes Ortsbürgermeister Sven Groneberg in dem Gremium sitzen, er wurde mit 693 Stimmen gewählt.

Über die Ergebnisse der Gemeinderatswahl freuten sich nicht nur die Kandidaten, die genügend Stimmen auf sich vereinen konnten. Auch die Wahlhelfer waren froh, als alle Stimmzettel ausgezählt waren. Ein Lob wurde ihnen für die vorbildliche Arbeit vom Wahlkomitee ausgesprochen. Bis 1 Uhr am Montagmorgen hatten die ehrenamtlichen Helfer alle vier Wahlen komplett ausgezählt. Auch die Wahlbeteiligung der Bürger stimmte manchen Beobachter in der Einheitsgemeinde froh. So stimmten 44,6 Prozent aller Wahlberechtigten für den Stadtrat ab - weitaus mehr als in anderen Gemeinden der Börde und des Landes Sachsen-Anhalt.

   

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