52 Kandidaten für den Verbandsgemeinderat hatten sich am Sonntag zur Wahl gestellt. 22 Sitze waren zu vergeben. Stärkste Kraft wurde die FUWG, knapp gefolgt von der CDU.

Flechtingen l Alle Hände voll zu tun hatten die Wahlhelfer in den 31 Wahllokalen der Verbandsgemeinde Flechtingen und in der Verwaltung, um am Sonntag zuerst die Europa-, dann die Kreistags-, die Verbandsgemeinderats- und die Gemeinderatswahl auszuzählen. Bis nach Mitternacht wurde gerechnet und telefoniert, wurden Daten eingegeben. Seit Montag steht das vorläufige Endergebnis fest.

22 Sitze stehen für die neue Legislaturperiode im Verbandsgemeinderat Flechtingen, die am 1. Juli beginnt, zur Verfügung. Neun Sitze davon erhält die Freie Unabhängige Wählergemeinschaft (FUWG). Damit bleibt sie stärkste Fraktion im Verbandsgemeinderat, musste jedoch Einbußen hinnehmen, denn im alten Gremium saßen 14 Vertreter der FUWG.

Das beste Einzelergebnis bei der Wählergemeinschaft fuhr Flechtingens Bürgermeister Dieter Schwarz ein. Er konnte 1021 Stimmen auf sich vereinen. Das zweitbeste Ergebnis erzielte Frank Alvermann aus Eimersleben mit 656 Stimmen.

Dicht gefolgt wird die FUWG von der CDU, die mit acht Kandidaten in den neuen Verbandsgemeinderat einzieht und damit einen Sitz hinzugewinnen konnte. Hier erzielte Volkmar Schliephake aus Grauingen mit 1034 Stimmen das absolut beste Ergebnis dieser Wahl, noch knapp vor Dieter Schwarz. Erxlebens Bürgermeister Gerhard Jacobs erzielte in der CDU mit 957 Stimmen das zweitbeste Ergebnis.

Mit drei Sitzen wird die SPD im neuen Rat vertreten sein und damit einen Sitz mehr haben als in der vorangegangenen Wahlperiode ab 2010. Burkhard Kuthe aus Bartensleben erzielte mit 728 Stimmen den höchsten Stimmenanteil für die Sozialdemokraten. Neben Volker Fickendei-Weidemann aus Flechtingen zieht Wolfgang Lindner aus Calvörde neu in den Verbandsgemeinderat ein.

Zwei Sitze und damit einen mehr als zuvor schaffte Die Linke. Neben dem bisherigen Verbandsgemeinderat Marcel Hoppe aus Calvörde zieht Chris Siegmann aus Flechtingen neu ein.

Von den drei Kandidaten der FDP schaffte keiner den Einzug in den Verbandsgemeinderat. Damit verloren die Liberalen ihren bislang einzigen Sitz.

Ein dickes Dankeschön gab es von Ordnungsamtsleiterin Antje Jacobs. "Ohne die Helfer in den Wahllokalen hätten wir die Ergebnisse nicht zusammenbekommen", lobte sie deren Engagement.