Zu einem Unternehmerfrühstück lud der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) des Bördekreises ein. BVMW-Kreisgeschäftsführerin Ingrid Rosenburg warb für die Interessenvertretung der Unternehmen in der Region und nannte erste erfolgreiche Beispiele.

Irxleben l Netzwerke auch über die eigene Branche hinaus knüpfen, Projekte für Unternehmen auf die Beine stellen, Messen organisieren, Beratungs- und Hilfsangebote für Betriebe entwickeln: Der BVMW im Bördekreis hat sich gemausert, erklärte Geschäftsführerin Ingrid Rosenburg vor etwa 30 Unternehmensvertretern im Möbelhaus Spill.

Regelmäßig lädt Rosenburg Geschäftsleute der Region zu einem Erfahrungsaustausch ein und informiert über jüngste Entwicklungen. Dazu gehört Rosenburg zufolge ein in- zwischen etabliertes Expertenteam, auf das der BVMW und seine Mitglieder bei schell zu lösenden Problemlagen zurückgreifen können. Zu diesem Team gehören Vertreter der Computerbranche, von Energie- und Abfallunternehmen, Steuerberater und Industriemakler.

Auch in Sachen Prävention fördert der Verband seine Aktivitäten. Aufgrund des akuten Fachkräftemangels ist der BVMW beispielsweise in Viet- nam und Spanien aktiv, um dringend benötigte Fachkräfte - zum Beispiel in der Pflegebranche - anzuwerben. Auch wissenschaftlich begleitete transnationale Kooperationsprojekte mit Spanien und Polen werden gegenwärtig angebahnt.

Darüber hinaus berichtete die Kreisgeschäftsführerin über erste erfolgreich umgesetzte Projekte wie die Gesundheitsmesse "Älter werden zu Hause", die der BVMW im Frühjahr 2014 zusammen mit der Gemeinde Hohe Börde in der Schackensleber Prokonhalle organisiert hatte. "Wir haben zusammen mit Unternehmen der Branche ein Medizin-Cluster gegründet. Vertreter dieses Clusters haben maßgeblich an der Schackensleber Messe mitgewirkt. Noch während der Messe wurden Kontakte für ein Nachnutzungskonzept der leer stehenden Schackensleber Schule geknüpft. Diese Ge- spräche sind inzwischen Erfolg versprechend fortgesetzt worden. Die Chancen stehen unserer Einschätzung nach sehr gut, dass in Schackensleben ein Seniorenwohnprojekt realisiert werden kann."

Rosenburg rief die anwesenden Unternehmensvertreter dazu auf, in diesem Sinne weitere Ideen zu entwickeln und Probleme anzusprechen: "Wir als ihr Interessenverband helfen in allen Belangen weiter."