Walbeck sucht Maler-Paten. 130 Zaunfelder rings um das Freibad warten darauf, einen frischen Farbanstrich zu erhalten und so noch ein paar Jahre haltbar gemacht zu werden.

Walbeck l Die Walbecker und einige auswärtige Badefreunde kümmern sich seit vielen Jahren persönlich und mit großem Engagement um die Badestelle im Dorf.

Jedes Frühjahr gibt es diverse Arbeitseinsätze, um die Badestelle wieder fit zu machen für die neue Saison, die Becken zu säubern und das klare Wasser aus dem benachbarten Bach wieder fließen zu lassen.

Die Umrandungen an den Becken werden frisch ge- strichen, Treppenstufen ausgebessert oder neue Bänke in Eigenleistung gebaut und aufgestellt. Auch die Kabinen wurden erneuert.

Vor einer großen Aufgabe, die die wenigen eifrigen Helfer nicht allein stemmen können, stehen sie jetzt. "Es geht um das Streichen von rund 130 Zaunfeldern", sagte Dietmar Pätz in der jüngsten Sitzung des Walbecker Ortschaftsrates. Eigentlich eine leichte Aufgabe, aber angesichts der Menge rings um das weitläufige Gelände nicht allein zu bewerkstelligen. Darum werden nun Jung und Alt aus Walbeck und Umgebung gesucht, die sich bereit erklären, beim Streichen mitzumachen. Pro Zaunfeld ein Pate - und schon kann das ganze als Gemeinschaftswerk gelingen, sagen Dietmar Pätz und die anderen, die sich um das schön gelegene Freibad kümmern.

"Pinsel und Farbe stellen wir zur Verfügung", meinte Dietmar Pätz und hofft natürlich auf rege Resonanz. Wenn sich jeder für ein Zaunfeld verantwortlich fühlt, könne die Arbeit schnell geschafft werden.

Eigentlich müsste der Zaun um das weitläufige Gelände einmal komplett erneuert werden, doch die Badestellenfreunde gehen davon aus, dass das Geld dafür in den kommenden zehn Jahren durch die Kommune nicht zur Verfügung stehen wird. Darum geht es ihnen nun um den bestmöglichen Erhalt des vorhandenen Lattenzaunes.

"Wer gern mit uns den Pinsel schwingen möchte, kann sich bei mir melden", sagte Dietmar Pätz. "Wir freuen uns über jeden, der sich beteiligt." Dann werde ein Termin abgestimmt und das Verbrauchsmaterial zur Verfügung gestellt. Mit Info-Zetteln wollen die Freibadfreunde für die Aufgabe ebenfalls noch werben.

Das Freibad wird seit Jahren ehrenamtlich bewirtschaftet und erhält sein stets frisches Wasser aus der benachbarten Riole. Deshalb gilt es bei vielen auch als besonders erfrischend.

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