Die Bösdorfer Tagesstätte "Drömlingsstrolche" soll einen Anbau bekommen. Doch bevor die großen Baumaschinen anrücken, wird erst mal das 60-jährige Bestehen der Kindereinrichtung gefeiert.

Bösdorf l "Wir freuen uns drauf!" ist auf den Plakaten der "Drömlingsstrolche" zu lesen. Die Kinder und Erzieherinnen der Tagesstätte starten am Dienstag, 10. Juni, eine Festwoche. "Mit einem Programm für geladene Gäste eröffnen die Kinder die Party", kündigte Helga Willecke, Leiterin der Tagesstätte, an. Um 10 Uhr geht es mit einem Festumzug durch das Dorf. Dazu sind Gäste willkommen. Ab 14.30 Uhr gibt es ein buntes Markttreiben auf dem Kita-Gelände. Kinder und Erwachsene können dort etwas verkaufen. "Oldies aktiv" heißt es am Mittwoch, 11. Juni, ab 9 Uhr auf dem Areal der Tagesstätte. "Die älteren Herrschaften des Ortes werden Arbeiten mit Holz und Wolle zeigen. Großmütter zeigen zum Beispiel, wie man Apfelmus kocht oder andere Dinge macht, die die Kinder von heute gar nicht mehr kennen. Ab 14.30 Uhr gibt es einen Tag mit und für Senioren des Ortes. Gezeigt wird auch, wie früher gewaschen wurde. An diesem Nachmittag sind die ehemaligen Mitarbeiter der Kindereinrichtung auch eingeladen.

Unter dem Motto "Sport frei!" werden am Donnerstag, 12. Juni, ab 9 Uhr die Wettbewerbe auf dem Bösdorfer Sportplatz angepfiffen. Vereine des Ortes werden mit den Kindern Spaß bei Sport und Spiel haben. Um 15 Uhr beginnt das bunte Familienfest. Mit einem Abschlussfest endet die Festwoche am Freitag, 13. Juni, ab 15 Uhr. "Die Gebrüder Jehn aus der Worpsweder Musikwerkstatt werden ein Konzert geben. Da freuen wir uns riesig drauf, denn da können die Kinder mitmachen", sagte die Leiterin. Die Gebrüder werden mit ihren Liedern, wie "Auf die Besen gehüpft" zum Mitsingen und Tanzen animieren.

Für die "Strolche" wird es ein ereignisreiches Jahr, denn nach der Geburtstagsparty sollen die Arbeiten für den Anbau beginnen. Seit Jahren kämpfen die Bösdorfer für einen Anbau. Nun gibt es einen Plan, bei dem ein Bewegungs- und Mehrzweckraum sowie Toiletten entstehen. Das Domizil der Mädchen und Jungen ist viel zu klein. Platzprobleme gibt es nicht nur bei Sport und Spiel, sondern auch die Garderode ist nicht groß genug. Während die vorhandene Sanitäranlage für die Kinder ausreichend ist, soll im Zuge der Umbauarbeiten eine neue Lösung für die Toilette der Erzieherinnen und ein Büro geschaffen werden. Der Anbau wird etwa 175000 Euro kosten.