Der neue Haldensleber Stadtrat steht. Alle 28Kandidaten nehmen die Wahl an. Damit wird es keine Nachrücker geben. Der neue Rat wird sich am Donnerstag, 3.Juli, konstituieren. Auch alle gewählten Vertreter für die Ortschafts- räte wollen ihre Verantwortung wahrnehmen.

Haldensleben l 93 Kandidaten hatten sich um einen Sitz im Haldensleber Stadtrat beworben. 28 von ihnen haben bei der Wahl am 25. Mai das Rennen gemacht. Was aber nicht automatisch bedeutet, dass sie auch ihre kommunalpolitische Verantwortung wahrnehmen wollen und müssen.

Der städtische Wahlausschuss hatte drei Tage nach der Kommunalwahl das offizielle Endergebnis verkündet. Anschließend wurden alle gewählten Frauen und Männer angeschrieben. Innerhalb einer Woche hatten sie Zeit, die Wahl anzunehmen oder abzulehnen. Letzteres hätte dann zur Folge, dass der Kandidat mit der nächsthöchsten Stimmenzahl von derselben Wahlliste nachrücken würde.

Doch weder die 28 Frauen und Männer, die in den Stadtrat gewählt wurden, noch die 36 gewählten Ortschaftsratsmitglieder haben von diesem Recht Gebauch. "Alle haben die Wahl angenommen, es gibt keine Veränderungen", bestätigt Stadt-Pressesprecher Lutz Zimmermann.

Ihre erste Sitzung in neuer Konstellation - die sogenannte konstituierende Sitzung - werden die Haldensleber Stadträte am Donnerstag, 3. Juli, um 17Uhr im Rathaussaal halten. Bis zu diesem Zeitpunkt ist noch der aktuelle Stadtrat "im Dienst", und der muss auch noch einmal ran: Am Donnerstag, 26. Juni, wird er um 17 Uhr wohl zum letzten Mal im Rathaus tagen. Notwendig wird diese Sitzung, weil ab dem 1.Juli das neue Kommunalverfassungsgesetz gilt. Das ersetzt die bisherige Gemeindeordnung - auf der allerdings noch alle vorbereiteten Beschlüsse beruhen. Weiter stehen eine über- planmäßige Ausgabe für den 2. Bauabschnitt des Mehrgenerationenhauses sowie die Kreditaufnahme durch die Saleg, der Bebauungsplan "Gewerbegebiet V" sowie das neue Hauptverwaltungsgebäude des Landkreises auf der Tagesordnung.

   

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