Das Projekt

Ziel der Kirchengemeinde Nordgermersleben ist die Etablierung einer Orgel-Lern-Kirche. Kontakte zu Musikschulen und Universitäten sind geknüpft, um die "Hülle-Orgel" Schuülern, Studenten und Liebhabern zugänglich zu machen.

Die vom Neuhaldensleber Hugo Hülle Anfang des 20. Jahrhunderts gebaute Orgel wurde im Zuge des Um- und Erweiterungsbaus der Kirche eingebaut. Im Gegensatz zu vielen mechanischen Orgeln der Region wird die Hülle-Orgel pneumatisch, also durch Luftdruck, angetrieben.

Für die Finanzierung der Orgelsanierung sammelt die Kirchengemeinde Spenden.

Die Bankverbindung: Empfänger: Kirchenkreis HDL-WMS; Kennwort: Kirche Nordgermersleben;
Kirchenkonto: IBAN: DE24810550003003005722 BIC: NOLADE 21 HDL

Nordgermersleben l Der baldige Beginn des zweiten Bauabschnitts für die Sanierung der Orgel-Lern-Kirche St. Marien und Pankratius zu Nordgermersleben ist erklärtes Ziel der Kirchengemeinde für dieses Jahr.

Das Vorhaben kostet insgesamt 154.000 Euro. 55.600 Euro davon fließen aus dem Topf der EU-Strategie Leader zur Förderung des ländlichen Raumes nach Nordgermersleben.

Gute Aussichten bestehen laut Angaben des Gemeindekirchenrates auf Mittel des Kirchenkreises Haldensleben-Wolmirstedt und auf Fördermittel des Orgelfonds der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen aber der Kirchengemeinde als Träger des Projektes Orgel-Lern-Kirche noch etwa 30.000 Euro, um das Finanzierungspaket fest schnüren zu können.

"Wir brauchen die Unterstützung der Freunde unserer Kirche und der Unterstützer des Orgel-Lern-Projekts", betonte der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Ulrich Trittel. Die Kirchengemeinde ruft deshalb zu Spenden auf.

Der 2013 abgeschlossene erste Bauabschnitt hatte insgesamt 230.000 Euro gekostet und war ebenfalls mit Leader-Mitteln gefördert worden. Nun sind die Kassen so gut wie leer.

Mit der Neueindeckung des Daches, der Erneuerung des Dachstuhls und der Sanierung der Innendecke war die bauliche Hülle der zukünftigen Orgel-Lern-Kirche in Stand gesetzt worden. Nun soll das Herzstück des Projektes - die Sanierung der lädierten Orgel - folgen.

Eine desolate Windversorgung, verschlissene Hubmembranen, Wasserschäden und Verschmutzungen haben der Orgel arg zugesetzt. Eine umfassende Reparatur ist unumgänglich, damit das Instrument wieder seinen authentischen Klang bekommt.

Außerdem werden im zweiten Bauabschnitt die Kirchenfenster erneuert. Dazu gehört auch ein Durchbruch der zugemauerten Fensterrosette an der Ostseite von St. Marien und Pankratius. Für die Gestaltung des neuen Rosettenfenster liegen erste Entwürfe vor. Gleiches gilt für den Altarraum, der aufgrund des Rosettendurchbruchs einer Neugestaltung bedarf.

Die Bauleistungen für den zweiten Bauabschnitt sollen Mitte des Jahres ausgeschrieben. Bis spätestens zum 31. März 2015 muss die letzte Bauetappe aus förderrechtlichen Gründen abgeschlossen sein.

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