Eine Feuerwehr-Drehleiter für die Stadt Oebisfelde-Weferlingen ist in Oebisfelde stationiert. Doch zum Einsatz kommt sie wie jüngst in Klinze nicht nur im akuten Notfall in der gesamten Einheitsgemeinde, sondern auch mal, um Unterstützung zu leisten.

Klinze l Unterstützung für Klinze nahte kürzlich aus Oebisfelde. Kein akuter Einsatz nach Unfall oder Brand, sondern eine geplante Hilfeleistung brachte die Oebisfelder Kameraden mit ihrer Drehleiter nach Klinze.

Das Fahrzeug mit der Drehleiter benötigte die Klinzer Wehr nämlich bei einer Wartungsarbeit am Sirenenmast im Ort. Dort hatte sich das Stromversorgungskabel aus seiner Verankerung "befreit" und baumelte frei herum, so dass es von den Feuerwehrleuten wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht werden musste. Wegen der doch beachtlichen Höhe des Einsatzes wurde die Drehleiter hinzugezogen, ohne deren Hilfe die Männer nicht an die zu reparierende Stelle herangekommen wären.

Außerdem nutzten die Oebisfelder diese Bewegungsfahrt gleich als Kontrollmöglichkeit, um zu testen, ob mit dem Einsatzfahrzeug noch alles in Ordnung ist. Und prompt mussten Fahrer und Beifahrer mit einem Schaden zurechtkommen. Kurz bevor das Fahrzeug mit der eingefahrenen Drehleiter die "Hauptstadt des Alpenländles" erreichte, gab es einen Knall. Ein Reifen des Fahrzeuges an der hinteren Achse war geplatzet.

Im Schneckentempo erreichte das Feuerwehrauto dann aber doch noch das kleine Klinzer Gerätehaus am Dorfteich. Dort wurde der Schaden von beiden Wehren erst einmal gründlich begutachtet, ehe zunächst die geplanten Arbeiten am Mast der Sirene erfolgten und dann die Reparatur des kaputten Rades vom Einsatzfahrzeug.

Bloß gut, dass das Rad während dieser Fahrt und nicht während eines "echten" Notfalls zerplatzte. In einem solchen Fall wäre wohl wertvolle Zeit zur Rettung von Menschen, Hab und Gut verstrichen. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, hätte im Drehleiterwagen eine ganze Feuerwehrmannschaft in voller Fahrt gesessen.

Die Drehleiter ist zwar bei der Freiwilligen Feuerwehr in Oebisfelde stationiert, kommt aber im gesamten Gebiet der Einheitsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen zum Einsatz. Wo immer in den Ortsteilen Not am Mann ist, kann sie angefordert werden.