Lockstedt hat das diesjährige Fußballturnier um den Everinger Alpenpokal zu seinem Gunsten entschieden. Schlusslicht Belsdorf freute sich über den wohl außergewöhnlichsten Wanderpokal, den es überhaupt gibt.

Everingen l Fünf Mannschaften standen auf dem Platz, als es in diesem Jahr um den traditionsreichen Everinger Alpenpokal im Fußball ging. Dabei gab es eine kleine Sensation, denn nicht die in Everingen erfolgsverwöhnten Seggerder Kicker holten sich den Sieg, sondern die Lockstedter Ackerfurche.

Die Jungs aus der Nachbargemeinde verwiesen den Vorjahressieger Seggerde auf Platz 2 vor Klinze, den Gastgebern aus Everingen und Belsdorf. Die Belsdorfer konnten sich damit über den ungewöhnlichen Everinger Schlusslichtpokal freuen, der den Verlierer aber quasi verpflichtet, fleißig zu trainieren und im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. Dieser Pokal ist ein von einem Everinger vor Jahren hergestelltes Unikat.

Mit Eickendorf und Ribbensdorf hatten kurzfristig noch zwei geplante Teilnehmer für das Fußballturnier absagen müssen.

Der Heimatverein "Die Everinger" hatte den Tag auf dem Sportplatz wie immer sehr gut vorbereitet. Trotz sommerlicher Temperaturen wurde gegrillt, die Grillmeister hatten also einen heißen Arbeitsplatz. Dann gab es Erbsensuppe mit Bockwurst aus der Gulaschkanone, standen kühle Getränke, Kaffee und selbstgebackener Kuchen bereit, um die Fußballer und Gäste am Spielfeldrand zu versorgen.

Gut, dass der Heimatverein über so viele Zelte verfügt, die den Fußballern in ihren Spielpausen und den Zuschauern wenigstens ein wenig Schatten spendeten.

Für die Jüngsten stand unter anderem ein riesengroßes Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielfeld zur Verfügung.

Auch der zweite Everinger Festtag wurde von den Einwohnern gut angenommen. Zum Auftakt spielte die Schalmeienkapelle aus Flechtingen, während hinter den Musikern die Vereinsmitglieder durch den Ort marschierten, um die Einwohner zu wecken und ins Dorfgemeinschaftshaus einzuladen. Dort wartete nämlich schon ein leckeres Hausschlachtefrühstück auf alle.

Beim traditionellen Tauziehen über das Flüsschen Hagenrie gleich neben dem Dorfgemeinschaftshaus siegten einmal mehr die Einheimischen. Ob die wohl immer heimlich üben?

Dieses Mal erwischte es beim Wettstreit Ronny Krull aus Eickendorf. Er landete als vorderster Mann seines Teams, tüchtig gezogen von der Gegenseite, in der Hagenrie.

Ein dickes Lob gab es für die Mitglieder des Heimatvereins, die das zweitägige Dorffest in Everingen einmal mehr sehr gut vorbereitet hatten und so zum Gelingen beitrugen.

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