Schackensleben l Countryfreunde aus der ganzen Börde hatten am Wochenende nur ein Ziel: Am Klein Santersleber Teich hatten die Schackensleber Linedance-Freunde "Crazy Dancers" die Saloon-Tür zu ihrem Open-Air-Fest im Zeichen von Countrymusic und Wild-West-Tanz weit geöffnet.

Schon am Nachmittag waren die Cowboys mit Bräuten und Gefolge an das Klein Santersleber Ufer gepilgert und hatten an der Kaffee- und Kuchentheke ihr Lager aufgeschlagen.

Kampfgeschrei und Kriegsbemalung

Während die Westernliebhaber an den Tischen Rast machten, erlegte ihr Nachwuchs Büchsenberge mit Stoffkugeln, schleuderte Stiefel und Hufeisen in die Klein Santersleber Prärie. Gestandene Indianerbräute beschminkten kleine Bleichgesichter mit Kriegsbemalung. Junge Cowboys und Squaws priesen ihre mitgebrachte Ware auf einem Trödelmarkt zum Kauf an.

Andere kleine Indianer maßen ihre Kräfte beim Bogenschießen und stürmten mit lautem Kampfgeschrei die dicht umlagerte Hüpfburg. Mehr als 40 kleine Cowboys und Indianer hatten jede Menge Spaß beim Wettstreit der besten Schützen.

Flötenspieler und Tänzer aller Altersklassen

Den Friedenstanz zeigten die Gäste vom Stamm der Niederndodeleber "Tanzmäuse". Dann hatten die kleinen Linedancer von der Rottmersleber Grundschule ihren großen Auftritt. Die "Crazy little cowboy boots", der viel umhegte Nachwuchs der Schackensleber "Crazy Dancers", zeigten ihr Können im amerikanischen Volkstanz. Dazu brachten die hellblau behemdeten Instrumentalisten allen großen und kleinen Rothäuten und Bleichgesichtern die Flötentöne bei.

Die großen "Crazy Dancers" reihten sich ein und stampften und juchzten im Takt des Wilden Westens.

Trotz eintreffender Regenboten ließ sich die Country-Gemeinde am Teich nicht verdrießen. Zum Höhepunkt des Tages glänzte die von der fernen Ostseeküste angereiste Combo "Blue Bayou" mit Countrymusik und Gassenhauern vergangener Jahrzehnte. Das Westerndorf am Teichufer tobte und tanzte bis in die Abendstunden. Die Wirtsleute von "Meyers Saloon" und die "Crazy Dancers" hatten mit ihren vielen freiwilligen Helfern wieder einmal tolle Stimmung und Wildwest-Romantik in die Börde gebracht. "Ohne diese Helfer hätten wir das in diesem Rahmen auch nicht stemmen können", betonte Walter Meyer.

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