Die 1050-Jahr-Feier von Bebertal ist Geschichte. Zehn Tage lang stand das Doppeldorf Kopf unterm Landratsturm. Das Festkomitee sagt allen Danke, die diesen Meilenstein der Dorfgeschichte ermöglicht haben.

Bebertal l Es war ein Riesenfest der in den 1950er Jahren zu Bebertal verschmolzenen Ortsteile Dönstedt und Alvensleben. Die riesige Beteiligung der Bebertaler, der Vereine, der Firmen, Einrichtungen und Gruppen haben nach Einschätzung des Festkomitees bewiesen: In Bebertal wächst zusammen, was zusammengehört. Frühere Befindlichkeiten zwischen den Dönstedtern und Alvenslebern gehen gegen Null.

Das hat nicht nur der imposante Festumzug bewiesen, der durch von nahezu allen Bebertalern toll geschmückte Gassen und Straßen drei Kilometer lang hinauf zur ehrwürdigen Veltheimsburg führte. Viele Dorfbewohner hatten ihre Festwagen, Fahrzeuge, Kutschen und Kostüme einfallsreich gestaltet. Gäste aus Nah und Fern reihten sich ein. Der Umzug war ein denkwürdiges Schauspiel, das sich in die Erinnerung der Bebertaler graben wird.

Das gilt auch für die bei der feierlichen Einweihung des Gedenksteins verlesene Festrede des Bebertaler Ehrenbürgers Erhard Hampel.

"Jeder Tag, jede Veranstaltung war ein Höhepunkt für sich. Danke an das ganze Dorf", unterstrich Rolf Grobe, einer der unermüdlichen Strippenzieher des Festkomitees. Ob der Heimatverein mit der tollen Ausstellung über die Dorfgeschichte, die unermüdlichen Jagdhornbläser "Weidmannsheil" und die Chorsänger mit ihren Auftritten, der Schul- und der Kita-Förderverein mit einem Malwettbewerb, dem Kinderfest oder der spektakulären Premiere des Seifenkistenrennens an der Kempe - alle Vereine haben ihr Scherflein zu einem tollen Fest beigetragen.

Im Burghof krönten die Landfrauen der Hohen Börde ihre Hutkönigin, ein Mittelaltermarkt mit den Tempelrittern zog die Massen an.

Der Sportverein begeisterte mit Turnieren und holte die Alten Herren vom VfL Wolfsburg auf den Rasen. Die Feuerwehr hatte ihren 85. Geburtstag mit einem Orientierungsmarsch und einem Festakt begangen, die Schützen waren an allen Ecken und Enden aktiv - vom Volksschützenkönigsschießen über den Festball mit gigantischem Feuerwerk bis hin zum eindrucksvollen Festumzug. Beim großen Ball auf der Burg tanzte selbst Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht auf den Tischen. Die Oktoberfestband "Münchener Zwietracht" und die "Big Maggas" aus Hamburg heizten mächtig ein und waren so begeistert, dass sie zum Schützenfest 2015 wieder nach Bebertal kommen werden.

Ein Dorf ist stolz auf eine denkwürdige Festwoche und das Festkomitee auf alle Mitwirkenden. Und das mit Fug und Recht!

   

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